Finanz-Szene - der Podcast

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00:00:10: Finanzszene der Podcast.

00:00:13: Jede Woche zu Themen aus der Banking, Fintech und Paymentbranche.

00:00:21: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Finanzszene der Podcast.

00:00:27: Heute wieder mit meinem Kollegen Bernd Neubacher und mir Christian Kirchner von Finanzszene.

00:00:32: Die Themen der Woche.

00:00:33: Die Deutsche Bank liefert, starke Quartalszahlen, überläuft die Jahresziele, schlägt den Analystenkonsens, Aber blöderweise am Tag vor der Bilanzpressekonferenz marschieren Dreißig Ermittler ein und ermitteln in einer Geldwäsche Geschichte.

00:00:47: Worum geht's da?

00:00:48: Wie sind die Zahlen ausgefallen?

00:00:50: Beschäftigen wir uns natürlich mit.

00:00:52: Und wir schauen uns mal die DWS näher an.

00:00:55: Denn die hat auch alle Ziele überlaufen, die sie sich selbst gesetzt hat.

00:00:59: Der Aktienkurs Rent und Rent.

00:01:01: Was ist da eigentlich los?

00:01:02: und wie ist das in einem nicht ganz einfachen Asset Management-Umfeld gelungen?

00:01:06: Weitere Themen, Aquila Capital, Riesenprobleme für zwei große Forst mit ein bis zwei Milliarden Euro bei dem Unternehmen, bei dem die Commerzbank ja seventy-fünf Prozent übernommen hat vor anderthalb Jahren.

00:01:18: Und Kollege Neubacher gibt einen Ausblick auf die BAFIN Risikothemen des Jahres.

00:01:24: Die hat die BAFIN nämlich kommuniziert und Bert Neubacher ordnet mal ein, was auf Banken und Finanzunternehmen generell unter BAFIN auf sich zukommt in diesem Jahr.

00:01:37: Hallo Bernd, herzlich willkommen im Podcast diese Woche.

00:01:41: Hallo Christian, wie geht's?

00:01:43: Mir geht's vorzüglich, wir haben eine ganze Menge zu tun, wir müssen hinter ganz vielen Willenspressekonferenzen und Zahlen hinterher fegen diese Woche oder?

00:01:50: Ein bisschen was ist zu tun, gerade heute, mit Zahlen von der Deutschen Bank, von der ING, Rendbank und DWS und ein bisschen Nachricht kam ja auch schon einen Tag zuvor.

00:02:03: Nämlich?

00:02:04: Zur Wochenmitte, die hat's ja bei der Deutschen Bank.

00:02:06: Ja,

00:02:06: absolut.

00:02:07: Und die Frage, die ich dir stelle, ist, wenn du bei der Deutschen Bank arbeiten würdest, würdest du dich ärgern, dass diese Razzia... ...dreißig Leute marschieren ein wegen des Verdachts der Geldwäsche und Vorwürfe nach dem Geldwäsche-Gesetz gegen die Bank?

00:02:20: Wärst du da froh, dass die einen Tag vor der Bilanzpressekonferenz kommen, weil sie hätten ja auch am Tag der Bilanzpressekonferenz einmarschieren können?

00:02:27: Oder würdest du dich ärgern, dass ihr denkt, verdammte Hacke?

00:02:30: Wir wollen da am Donnerstag Rekordzahlen präsentieren und plötzlich sind wir in der Presse wieder mit dieser... Arzte liegen durch Suchung.

00:02:37: Ich glaube gerade in den höheren Hierarchieebenen dominierte mehr die Unzufriedenheit.

00:02:41: Da fühlte man sich wirklich dann frustriert, wenn man dann jahrelang auf eine Strategie herarbeitet und gerade am Tag, bevor man dann im Vollzug melden kann, kommt die Staatsanwaltschaft und erinnert an ungute andere Vorkommnisse in der Vergangenheit.

00:02:57: Es bemüht sich natürlich die Bank das abzutun als... ... geht um Vorgänge oder gar nur ein Vorgang, ... ... eine zu spät abgegebene ... ... Verdachtsmeldung ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... aus dem Jahr, ... ... der Ermittler ein Zeichen setzen, dass man in Geldwäschendingen sich Kooperation erhofft und wenn die Kooperation nicht so läuft, wie man sich das vorstellt, dass man Besuch bekommt, öffentlichkeitswirksam.

00:03:40: Ich glaube, das kann man nicht ausschließen, dass das kein Zufall ist, dass das in der zahllichen Nähe der Bilanzpreisekonferenz liegt.

00:03:49: Und man muss ja auch sagen, die Geldwäsche rechtlichen Vorschriften sind ja schon durchaus vielschichtig.

00:03:55: Es gibt ja auch Massen an false Positives-Meldungen, wo Banken einfach im Zweifel lieber zu oft melden, um sich nicht nur Verdacht auszusetzen, sie würden ihn im Ball fallen lassen.

00:04:08: Das ist die eine Seite.

00:04:09: Die andere Seite ist natürlich, dass Geldwäsche und Deutsche Bank eine riesen Historie hat.

00:04:13: Also wenn ich mal eine fiese Frage stellen darf, kennst du Eure ich?

00:04:17: Nee.

00:04:18: Ulrich Görris war zwei Tausendsechzehn der Geldwäschebeauftragte der Deutschen Bank.

00:04:23: Zu dem Zeitpunkt, als die Deutsche Bank Rekordboos Geld von vierzig Millionen aufgebrummt bekam wegen Unterlassen nach Verdachtsmeldungen im Zusammenhang mit dem CO-Zweih-Umsatzsteuerkarussell.

00:04:36: Das heißt in anderen Worten.

00:04:38: Die Schurse zieht sich seit zehn Jahren durch die Bank.

00:04:40: Es ist aber der Sonderbeauftragte wegen Geldwäsche bei der Deutschen Bank, ... ... wenn ich es richtig kopf habe, endlich mal raus, ... ... und man dachte, ... ... es ist aber Ruhe an der Stelle.

00:04:49: Es kam

00:04:50: und ging, ... ... aber es kam und ging ja nicht nur eher, ... ... sondern ich habe mal nachgeguckt.

00:04:53: Seit Uhrich Görös ... ... hatten wir als Geldwäschebeauftragte im Konzern ... ... einen Peter Hazelwood, ... ... einen Philipp Volo, ... ... einen Stefan Wilken, ... ... einen Joe Salama und neudings ... ... einen Anita Patel.

00:05:03: Da scheint ja einiges ... ... in Bewegung zu sein, ... ... und man kann sich schon fragen, wie ... wie es dann mit der Konstanz aussieht in dem Bereich.

00:05:10: Und man kriegt schon mal ein Gefühl, was dafür Musik drin ist.

00:05:12: Und wenn man dann eine große Deutsche Bank ist, die über der Strategie liefern will, muss man sehen, dass man da keine Angriffslöche bietet.

00:05:20: Also es ist kein Bild, wenn... ... wenn das möglich ist, ... ... dass dann so der Allnogent steht, ... ... was ist denn da passiert?

00:05:28: Was haben

00:05:28: wir ... ... merkste an uns, ne?

00:05:29: Wir haben schon wieder ... ... zweieinhalb Minuten drüber gequatscht, ... ... dass da die Ermittler reingekommen sind ... ... und überhaupt und gar nicht über ... ... das sensationelle Ergebnis der Bank geredet ist.

00:05:38: So ist es, können wir jetzt

00:05:39: mal ... Genau, also müssen wir schon fair sein ... ... und das mal würdigen.

00:05:42: Wir müssen natürlich auch dazu sagen, ... ... auf der heutigen Bilanzpressekonferenz ... ... kam natürlich, ich glaube, ... ... acht, neun, Nachfragen ... ... nicht zudem, ... ... wie toll ist denn das Jahr jetzt für Sie gelaufen, ... ... fantastisch, wie haben Sie das?

00:05:52: ... sondern natürlich wieder zu den Durchsuchungen am Tag davor.

00:05:56: Und hatte man ja auch Christian Sewing angemengt, dass er schon so ein bisschen suffisant zu Grinsen anfing.

00:06:00: Sie können noch zehnmal nachfragen.

00:06:01: Er war schon spürbar genervt ein wenig über die Situation.

00:06:04: Ja,

00:06:04: achtmal gefragt und achtmal kam nichts.

00:06:06: Genau.

00:06:07: Aber lass uns über die Zahlen reden.

00:06:08: Kann man ja eigentlich nur sagen, das große Ziel waren zehn Prozent Eigenkapitalrendite.

00:06:15: Zonzwanzig ausgegeben und geworden sind es jetzt zehn Komma drei.

00:06:19: Ich muss zugeben, ich hätte es nicht gedacht, dass ich es schaffen, aber Schapo hat funktioniert

00:06:23: vor drei Jahren nicht gedacht, als er kündig wurde.

00:06:25: Aber jetzt zuletzt haben sich ja schon die Zeichen verdichtet und man kann es ja auch an dem vierundzwanziger Abschluss merken, wo auch nochmal reichlich Unrat verpackt wurde.

00:06:36: Knapp zwei Milliarden Rechtskosten, die dann natürlich zwei tausendfünfundzwanzig starke Sonken sind bzw.

00:06:41: nicht an vielen.

00:06:43: Aber trotzdem ist natürlich ein super, super Bild, super Leistung.

00:06:47: Andererseits wäre es natürlich auch eine Katastrophe gewesen, wenn man jetzt erfahren hätte.

00:06:52: Wir haben es leider nicht geschafft.

00:06:53: Letzte

00:06:53: Ziel hat man ja mit Einmaleffekten, Steuergutschrift gerade so geschafft.

00:06:58: Wir haben es noch überlaufen, aber ich glaube, es waren acht Prozent Ziel.

00:07:02: Eigentlich haben wir die Neukommer vier sind es geworden.

00:07:04: Aber da war verdammt viel Einmalkram reingebacken.

00:07:07: Man kann aber jetzt in den heutigen Zahlen und in den Netto gewinnen.

00:07:12: Gewinn vor Steuern, knapp zehn Milliarden.

00:07:14: Kann man, haben wir ja heute früh auch gemacht, schon direkt am sieben Uhr herumpulen, wie man will.

00:07:19: Da ist es jetzt wirklich schwer, wirklich das Haar in der Suppe zu finden.

00:07:23: Alle Bereiche, performant, gute Gewinnbeiträge geliefert, Asset Management, Private Bank, Corporate Bank, Investing Bank.

00:07:30: Ist eigentlich, das ist ein tadelloses Zahlenwerk.

00:07:32: Ohne einmal ich denke.

00:07:32: Meiner

00:07:32: Bereich, mindestens zwanzig Prozent mehr Gewinn.

00:07:35: Das alte Thema irgendwas ist immer gibt es nicht mehr bei der deutschen Bank.

00:07:38: Eine Re-Strukturierung, da mal eine Rechtsgeschichte, da mal eine sonstige Belastung und alles

00:07:43: operativ.

00:07:44: Stellen sich auch selbstbewusst hin und sagen, es gibt jetzt hier keine bereinigten Kosten mehr ab diesem Jahr, sondern wir gibt nur noch Kosten.

00:07:50: Das ist bei der Deutschen Bank so, bei der DWS auch so.

00:07:53: Keine Bereinigung mehr.

00:07:54: Das ist ja auch ein Selbstbewusstsein, dass man sagt, die Zeit dieser einmal Effekte, die ist vorbei, die da jahrelang oft, insbesondere diesen Zwischenjahren, bilanziert worden sind, um dann wenigstens am Schluss das große Ziel zu erreichen.

00:08:05: Jetzt soll, glaube ich, jedes Jahr die Bank funktionieren, nach allem, was man so sieht, hört, liest und auch an diesen Zahlenwerk erkennen

00:08:12: kann.

00:08:13: Ja, und Christian Sehwing hat ja auch gesagt heute, wir wissen genau, wo wir hinwollen und das finde ich auch bemerkenswert.

00:08:18: Man sieht ja schon in Zahlen des Schlussquartals kann man ja ansehen, wie die Bank versucht ihre Strategie umzusetzen.

00:08:23: Teil der Strategie ist es ja.

00:08:25: ... fünf Milliarden mehr Erträge bis ... ... achtundzwanzig zu ... ... generieren davon knapp die Hälfte ... ... aus Einlagen.

00:08:31: und siehe da die ... ...

00:08:33: Volumen

00:08:33: der Einlagen plus ... ... neunzwanzig Milliarden, glaube ich, ... ... also fünf zwanzig bis dreißig Milliarden ... ... größte Teil davon aus der Corporate Bank, ... ... die auch die höchste ... ... Nettozinsmarschlatme, drei Komma, vierzehn

00:08:45: ... Die Corporate Bank hat ... ... fünfzwanzig Milliarden Einlagen ... ... draufgepackt und die Gesamtbank knapp dreißig.

00:08:49: Innerhalb von drei Monaten, also ... ... konzernweit ist das ein Zuwachs, wie seit Anfang ... Das finde ich echt erstaunlich.

00:08:57: Bei Krediten will man ja kaum wachsen die nächsten Jahre, sondern das Übereinlagen stemmen.

00:09:01: Das ist mal durchaus interessant.

00:09:05: Ja, sie können die Strategie an und man sieht, wie sie umsetzen, kann man sich ja nicht beschweren.

00:09:09: Die Suche nach dem Hahn der Super hat selten weniger Spaß gemacht als jetzt gerade bei diesen Zahlen.

00:09:14: Gibt eine ganz interessante Reaktion an der Börse heute.

00:09:17: Allerdings nicht bei der Deutschen Bank selbst.

00:09:21: Von der DWS.

00:09:22: Über zehn Prozent plus, weil gestern Abend kam noch eine Pflichtmitteilung.

00:09:27: Man erhöht die Ziele.

00:09:29: Also bei der Aufwandsquote will man jetzt noch besser dastehen, als man es bis jetzt schon geplant hat.

00:09:35: Da geht es Richtung unter fünfundfünfzig Prozent der Gewinn.

00:09:39: Je Aktie soll nicht um zehn Prozent per Annum steigen die nächsten Jahre, sondern um zehn bis fünfzehn Prozent.

00:09:44: Und man muss ja dazu sagen, die... ... Essentmanagement-Sparte der Deutschen Bank ist ja sowieso die, die bei dem Deep Dive schon das dickste ... ... Aufgabenbuch in Sachen Eigenkapitalrendite bekommen hat im November, wo es hieß, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ...

00:10:03: wir haben ja schon,

00:10:03: ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon, ... ... wir haben ja schon gerade bei der DWS auch schon gedacht, als Stefan Hoopster angetreten ist im Juni.

00:10:22: Und ich habe mir das mal näher angeschaut, weil ich das hoch interessant finde.

00:10:26: Die DWS hat ja auch ihre selbst gesteckten Ziele erreicht, schrägstrich sogar leicht überlaufen, was so den Gewinn, die Aktion, die Aufwandsquote angeht.

00:10:35: und das Spannende daran finde ich klar.

00:10:36: Die Märkte sind natürlich sehr gut gelaufen die letzten Jahre.

00:10:40: Aber Stefan Hobs hat davon Asoka Wörmann Mitte zwanzig Jahre DWS übernommen, die zwar in Sachen ISG ein paar Probleme mit dem Regulierer und den Ermittlern hatte, aber die ja nicht schlecht darstand.

00:10:54: Also die Aufwandsquote war auch schon im letzten Jahr von Wörmann bei knapp unter sechzig Prozent.

00:11:00: Und ich habe mir das jetzt mal angeschaut, wie das beispielsweise am Aktienmarkt lief und sei Stefan Hobs angetreten ist, ist Amundi.

00:11:09: Großer europäischer asset manager die aktie um seventy zwei Prozent total retort gestiegen black rock in euro.

00:11:14: seventy fünf Prozent dws tip von dir glaubst du.

00:11:18: Bissi mehr?

00:11:19: Bissi mehr, nah, mehr als doppelt so viel wie die anderen beiden großen Assetmanager, hundert und sechzig Prozent.

00:11:25: Und das wohl gemerkt von der Basis, die jetzt was die Rentabilität angeht, nicht allzu schlecht war.

00:11:31: Also da muss man schon sagen, Stefan Hoops hat da in den vergangenen Jahren alles geliefert, was er versprochen hat.

00:11:37: So ein kleinere Finanzziele mal gekippt, aber die großen Ziele, was so Disziplin insbesondere Effizienz angeht, Cost-Income Ratio und... ganz schlicht und ergreifend den Gewinn, den hat man reingeholt.

00:11:48: In einem Markt, den man ja sagen muss, die Zuflüsse, fast nur noch Netto in margenahmen Passivprodukten und Cash, also das klassische aktive Management-Zitze, drei Jahre, nichts mehr.

00:12:00: Da muss man schon sagen, Hut ab, was Stefan Hobs da gemacht hat.

00:12:04: Jetzt hat er natürlich nochmal ein Riesenaufgabenbuch für die nächsten drei Jahre von Aufsichtsrat und der Deutschen Bank bekommen, aber sehr imposant geliefert.

00:12:14: Zwei drei andere Details, weil man ja fragt, wie sie ihm das gelungen nochmal sprechen.

00:12:19: Das eine ist sehr interessant.

00:12:22: Wir haben ja Klaus Kaldemorgan, dieses absolute Urgestein.

00:12:25: Und dessen vor der DWS-Konzept.

00:12:27: Kaldemorgan hat allein im vierten Quartal, dreiundneunzig Millionen Euro Performance V reingespült.

00:12:33: Das sind zehn Prozent der Erträge der deutschen Banktochter DWS.

00:12:36: Das muss man sich mal vorstellen, die ja diesem.

00:12:39: Ein einzigen Vorhängen, ich glaube der Beitrag zum Gewinn ist noch sehr viel höher, weil Performance fees fließen ja größtenteils direkt in den Gewinn rein, weil die Gebühren habe ich ja schon anderweitig verarbeitet.

00:12:52: Also das zeigt doch.

00:12:54: Warum Kaldemorgan da immer noch rumspringt eigentlich?

00:12:56: Das ist fast

00:12:57: ein operatives Risiko, wenn er aufhört dann.

00:12:59: Genau.

00:13:00: Der Herr Schmidt soll ja sein Nachfolger werden.

00:13:03: Kaldemorgan tritt kürzer.

00:13:04: Die Zeile, die wir schon seit ungefähr zehn, fünfzehn Jahren regelmäßig lesen und der Tritter dann doch nicht kürzer.

00:13:10: Das ist natürlich die Frage, ob er dann DWS-Konzept Schmidt heißt oder weiter DWS-Konzept Kaldemorgan.

00:13:15: Kaldemorgan ist ein markanterer Name

00:13:18: als Schmidt.

00:13:19: Zweite ist auch nochmal, um etwas tiefer in die Zahlen reinzutauchen.

00:13:24: Ich habe mir mal angeschaut, wie war denn der Mitarbeiterstand im letzten Jahr Würmern und wie ist er heute?

00:13:31: Und die DWS ist doch schon deutlich gewachsen.

00:13:32: Das waren so gut, drei Tausend, vierhundert damals, zwei Tausend, einundzwanzig.

00:13:36: Und es sind viertausend gut, viertausend, achthundert jetzt.

00:13:39: Das Interessante ist aber, dass die Pro-Kopf-Vergütung, wenn man einfach mal das hochrechnet, Personalaufwand pro Kopf, der ist deutlich zurückgekommen von zweihundertdreien, dreißigtausend, zwei, einundzwanzig auf hundertdreien, achtzigtausend jetzt.

00:13:54: Also man hat da anscheinend richtig an den an den Kosten gedreht und ich glaube, Das ist auch eine krasse Management-Leistung.

00:14:02: In diesem Essen-Management ist man sehr verwöhnt und wenn die Märkte so laufen, wie sie die letzten Jahre laufen, Rekord zu Rekord, richtig was rein kommt dann auch an Gebühren und so ein bisschen den Margen verfallen.

00:14:15: kompensiert, dann gehen ganz viele Hände auf.

00:14:17: Und das hat man da offensichtlich geschafft, die Kosten im Zaun zu halten und die Gewinne auch zu steigern.

00:14:22: Ich habe mir auch mal erzählen lassen, dass bei der DWS halt die Maßgabe ist, Stellen noch erst mal intern zu besetzen und eben nicht eben immer jemand von außen reinzuholen, der den besten Eindruck macht, sondern Bedingung ist erst mal, dass man einen eigenen rein schaut.

00:14:39: Das ist jetzt auch tatsächlich... relativ offen kommuniziert worden.

00:14:43: Es gab da ein Memo, in dem sie es wir schauen erstmal intern und auch in der Quartalspräsentation stand das so.

00:14:51: Und das ist ja durchaus interessanter Entwicklung, dass man sagt, dann nehmen wir mal an, das scheidet ein Senior Portfolio Manager aus oder in ein super Vertriebsarzt, dass man dann nicht sagt, den ersetzen wir eins zu eins, indem wir einen von Amundi, BlackRock, der DK oder Union holen.

00:15:06: Wir müssen vielleicht sogar noch mehr zahlen, als wir dem Alten gezahlt haben, um den irgendwie zu uns rüber zu ziehen, sondern, dass die ganz klare Maßgabe ist, dann machen wir intern.

00:15:15: Und lieber mehr Trainingsbudget und die Leute intern hochziehen.

00:15:18: Obwohl

00:15:18: es PR-technisch vielleicht besser aussieht, wenn man sagen kann, wir holen den und den von der und der Adresse.

00:15:24: Was ich daran interessant finde, das spiegelt das, was ich sehr häufig... ... Privathöre, dass es mittlerweile doch so für Seniors ... ... relativ schwierig geworden ist, ... ... dann auch noch mal das Unternehmen zu wechseln, ... ... sondern die Bereitschaft dann doch sehr viel größer ist, ... ... mit Juniors zu arbeiten und von unten nachzufüllen ... ... und intern zu arbeiten anstatt zu sagen, ... ... ich greife jetzt mal richtig tief in die Tasche, ... ... dass sich der Arbeitsmarkt, glaube ich da, ... ... für Professionals deutlich verschlechtert hat, ... ... die letzten ein, zwei Jahre ist namentlich, ... ... aber es ist ja immer so, ... ... man hat so eine aneknotische Evidenz, ... ... weiß aber nicht, ob man in seiner Film ... der Bubble hängt.

00:15:58: Hier haben wir mal ein Beispiel, wo das dann plötzlich zur Corporate Policy wird.

00:16:01: Ja,

00:16:02: ich habe ja und ich habe auch gehört, dass da Führungskräfte sich ja schon in ja noch recht jungen Jahren schon Sorgen machen, ob sie noch wechseln können, woanders unterkommen können.

00:16:12: Das hat man früher nicht so wahrgenommen.

00:16:14: Ist halt Asset Management auch eine Branche, wo der Margenverfall akut ist durch diesen Monster-Shift von Active zu Passive?

00:16:22: Das ist natürlich auch relativ schwierig, aber ... in Zahlen der DWS in Sachen Erträger und Gewinne super gelaufen.

00:16:29: Und das muss ich zu sagen, ... ... schuss natürlich auf ein frisches Rekordhoch bei der Aktie.

00:16:34: Da hat natürlich die Aktienmarktentwicklung ... ... die letzten Jahre natürlich geholfen, ... ... aber dass so, glaube ich, die Managementleistung, ... ... die wir da die letzten drei Jahre ... ... gesehen haben, nicht schmälern.

00:16:45: Und ich muss sagen, ... ... als Hubs, das da im Sommer, ... ... um zwanzig übernommen hat, ... ... da hat man ja schon im Stillen gedacht, ... ... ui, das ist aber mal eine Aufgabe.

00:16:52: Und ich hätte auch gedacht, ... ... die DWS engagiert sich ... mehr im Bereich M&A als als Übernehmer oder vielleicht auch sogar als Tauschobjekt für die Deutsche Bank, aber so wie es die Deutsche Bank gemacht hat, auch wenn... die Sache so ein bisschen miniaturisiert ist.

00:17:07: Also man steuert ja nur zehn Prozent des Vorsteuergewinns, des großen Deutsche Bankkonzernen bei.

00:17:12: Aber selbst ohne M&A ist es da gut gelaufen, ist die Strategie eigentlich ganz gut aufgegangen.

00:17:17: Die Leistung ist, dass den Leuten so verklickern, dass die Kosten der Art sinken müssen.

00:17:23: Und ich finde auch, muss man Sterne Hoop so gut halten, dass er eben wohler gesagt hat, wir schauen uns M&A-Gelegenheiten an, dann eben nicht gesprungen ist und mit Zweifelsfall dann vielleicht ein Assets sich zugelegt hat.

00:17:35: hat, wo er vielleicht nicht letzte Gewissheit hat, dass das ihn auch weiterbringt.

00:17:40: Sie frage es, dass jetzt die Überleitung zu Aquila Capital ist.

00:17:42: Ich wollte gerade sagen, jetzt loben wir hier den bayerischen Essin-Management über den grünen Klee.

00:17:47: Da müssen wir kurz über die Geschichte sprechen, die wir diese Woche geschrieben haben.

00:17:51: Ja, die Commerzbank hat ja im Bereich... Asset Management auch einiges vorgabt hat sich auch offen kommuniziert.

00:17:56: Da gab es einen Teil übernahme von Nixdorf Capital, aber auch eine große Übernahme.

00:18:00: Fünfundsiebzig Prozent an Akila Capital verkündet schon Anfang vierundzwanzig.

00:18:04: Und ja, wir haben einfach eine Geschichte recherchiert und auch aufgeschrieben.

00:18:09: die erklärt, warum die Commerzbank da im vergangenen Sommer auch schon mal ein Rittel ihres Kaufpreises abgeschrieben hat.

00:18:16: Nämlich, da gibt es zwei Fonds von Akila Capital, die, kann man so sagen, einfach implodiert sind.

00:18:21: Innerhalb kürzester Zeit, es geht um Fonds mit eins, zwei Milliarden Assets, also keine Nischengeschichte, ging es da drunter und drüber mit Abwertungen, mit Anteilsrückgaben durch die Anleger und, dass man seitens der Verwalter zum Schluss gekommen ist, die Lage ist so dick.

00:18:38: desaströs, dass wir jetzt in Abwicklung gehen, sprich die Assets der Forst werden verkauft, das ist ein mehrjähriger Prozess.

00:18:45: Und ob das jetzt wirklich darauf hinausläuft, dass die Anleger ihr Geld wieder sehen, muss man dazu sagen, sind konservative Forst, hatten so vier, fünf Prozent Zuwächse all die Jahre.

00:18:53: Das letzte Jahr.

00:18:54: würde ich mal angesichts der Dramatik, die sich da auch in den einsehbaren Geschäftsberichten äußert, bezweifeln.

00:19:00: Und es ist natürlich für die Commerzbank ein absoluter Flop, dass man sagt, man startet da eine Offensive und dann passiert beim Objekt der Begierde, wo man Mehrheitseigner wird.

00:19:09: Gerade mal ein Jahr nach dem Closing des Deals merkt man, boah, da geht es ja drunter und drüber bei wirklich relevantem Force.

00:19:17: Und das natürlich auch.

00:19:19: eine Geschichte, die wahrscheinlich die Fähigkeit von der Akila-Capital im Vertrieb und in Sachen Reputation nicht unbedingt stärken wird.

00:19:26: Und Kommerzbank hat, muss man dazu sagen, viele Fragen an die Bank, sie haben aber keiner beantwortet.

00:19:31: Die drängen sich ja auf.

00:19:32: Hat da einer nicht genau hingeschaut, wer ist eigentlich dafür verantwortlich?

00:19:37: Warum ist das nicht aufgefallen, dass in diesen Forstrisiken geschlummern?

00:19:39: Wir haben ja geschaut, in dem letzten Geschäftsbericht, bevor das Ding im Laufe des Jahres war von Risiken keine Rede.

00:19:50: Und die Risiken musste eigentlich der Käufer erkennen, indem man sich das alles mal anschaut, was da passiert.

00:19:54: Wir fragen nach der Due Diligence auf in der Nacht.

00:19:57: Genau.

00:19:57: Das kann man sagen.

00:19:58: Zwundert Millionen war der Kaufpreis.

00:20:00: War auch eine signifikante Portion des Nettogewinnens.

00:20:03: Und ich glaube... ... auch einer der größten Übernahmen der Commerzbank überhaupt, ... ... weil so viel hat die ja nicht gekauft, ... ... also Schiffsbank, ...

00:20:09: ... kommt direkt vor Übernahme, ... ... waren

00:20:10: aber eher interne Geschichten.

00:20:12: Genau, und du hattest ja auch aufgeschrieben, ... ... dass es jetzt dann darum gehen soll, ... ... um einen Austausch in Genussscheine, ... ... dass sie die von Kunden ... ... können ihre Anteile nicht so zurückgeben, ... ... wie sie wollen, ... ... dann

00:20:25: geht es um

00:20:26: Brückenfinanzierungen, ... ... die dann aber ... ... offenbar auch die Commerzbank bereitstellen will, ... ... also das ... Vielleicht ist die Schlussrechnung dann gar nicht bei, bei zweihundert Millionen hat es dann gar nicht sein bewenden.

00:20:39: Vielleicht gibt es dann auch noch Rechtsrisiken.

00:20:41: Also das ist nicht, nicht appetitlich.

00:20:44: Wir sind mal gespannt, ob wir über nächste Woche was dazu hören auf der Bilanzpressekonferenz.

00:20:48: Die Kommerzbahn kann sich ja glücklich schätzen, dass die anderen Geschäfte und natürlich auch der Aktienkurs so gut laufen, dass man sowas irgendwo auch mal verschmerzen kann.

00:20:56: Ich glaube, wenn die gesamte operative Lage ein bisschen kritischer wäre.

00:21:01: dann würde das auch wahrscheinlich größere Kreise ziehen, aber dadurch, dass das Geschäft ja eigentlich super läuft, bei denen kann man sagen, ja, kann man verschmerzen, operativ verschmerzen, ich weiß auch nicht, ob es... ... überhaupt ein Thema sein wird, ich denke schon.

00:21:16: Vielleicht

00:21:16: läuft es ja so wie bei der deutschen Bank, dass man sagt, man äußert sich nicht dazu, sondern er will nur über die Zahlen reden.

00:21:22: Genau, genau,

00:21:22: genau.

00:21:23: Schauen wir mal, aber trotzdem, höchst unangenehmer Fall.

00:21:25: Wollen wir mal wieder über ... ... positivere Dinge reden?

00:21:28: Heute ist ja mal der Tag, wo wir vielleicht nicht so viel rummotzen wollen.

00:21:31: Nein.

00:21:31: Man merkt ja schon ... Man muss schon mit der Mitterlupe suchen, was nicht so ganz läuft, weil die großen, übergeordneten Zahlen stimmen eigentlich schon und ich glaube, das gilt auch für eine Bank, über die wir auch öfters quatschen, die ING, die Zahlen für ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Kundenzahlen gesteigert von neun kümmern neun auf zehn Komma eins Millionen wieder ein paar mehr.

00:22:04: Hausbank Kunden generiert

00:22:06: auf die Neugeschäft dreißig Prozent hoch.

00:22:08: Genau, also da läuft's, auch wenn sehr viel angekündigt wird.

00:22:13: Ja, Kreditkarte kommt irgendwann.

00:22:15: Wir wollen mehr für die Affluence machen.

00:22:17: Instant-Bau-Fee kommt auch.

00:22:19: Alle Sachen über die wir schon teilt seit zwei Jahren liegen.

00:22:21: Jetzt

00:22:21: kommt es aber wirklich.

00:22:22: Aber demnächst rollen wir es dann wirklich auf.

00:22:24: Ach ja, und Business Banking.

00:22:26: Da haben wir übrigens auch noch einiges vor und es bauen wir auch noch aus.

00:22:29: Also die kündigen viel an, aber sie können sich es natürlich auch leisten angesichts ihrer operativen Lage mit dem sehr leckeren Gewinn, den sie da erwirtschaftet haben.

00:22:37: Retail-Geschäfts natürlich ein starkes Standbein.

00:22:39: Das zweite Standbein, was man sich aufbauen wollte, das Wholesale-Banking, das hinkt so ein bisschen.

00:22:44: Da habe ich den Eindruck, also war jetzt in... ...vierundzwanzig deutlich weniger Vorsteuergewinn als vierundzwanzig und gut die Hälfte weniger als dreiundzwanzig.

00:22:55: Also da kommt man nicht so richtig aus dem Quark.

00:22:57: Es

00:22:58: ist eine superinteressante Beobachtung.

00:23:00: Vorsteuergewinn vom Wholesale Banking ist ein Bereich der ganz neu aufgebaut worden ist in Frankfurt in den vergangenen zehn, fünfzehn Jahren.

00:23:08: Zweihundert neunzehn Millionen Euro Eigenkapital Rendite acht, sechs Prozent.

00:23:13: Also das ist natürlich für das, was die bis jetzt geliefert haben die letzten Jahre schon an der Performance, wie es so schön heißt.

00:23:20: Also das ist weniger.

00:23:22: Drittel weniger, als der Bereich, dass es im Jahr zwölf Jahrzehnte war, vor der Zinswende verdient hat.

00:23:28: Eigentlich müsste die Zinswende den Bereichen auch beflügeln, aber tatsächlich scheint es so zu sein, dass das, was so ein Risikoforsorge und Problemchen passiert, irgendwie auch, was die Refikosten angeht, stärker reinschlägt als das, was man vielleicht wieder mit Beginn der Fristentransformation und Neugeschäft machen kann.

00:23:44: Also das ist sehr ungewöhnlich und das passt doch überhaupt nicht zu dem, was wir von anderen... ... Geschäftsfirmenkundenbereichen ... ... bei Commerzbank, Deutscher Bank ... ... oder sonst wen sehen, dass wir da ... ... also einfach das ... ... Vorzinswändeniveau nicht erreichen.

00:23:56: Dritte Rückgang jetzt ... ... zweite Rückgang hintereinander, ... ... vier, zwei, drei, sich, ... ... zwei, neun, acht, sich, ... ... zwei, neun, neun, zehn ... ... im Vorsteuer gewinnen, ... ... das ist merkwürdig, aber ... ... haben Sie auch gesagt, ... ... sind wir nicht zufrieden mit dem, ... ... was da passiert?

00:24:07: Das stimmt, ... ... hinter einer Wagen-Sort geblieben, ... ... vor einem Jahr saßen wir da, ... ... und dann war die Erklärung, ... ... war es halt die Risikovorsorge, ... ... die hoch ging, jetzt ist die Risikovorsorge gesunken, ... ... jetzt gibt es aber das geopolitische ... Kreditbestands um ein Prozent abgebröckelt, was dann aber wiederum auf Wechselkurschwankungen zurückzuführen ist.

00:24:26: Also irgendwas ist immer.

00:24:29: Ja, bei natürlich auch da gilt, man kann sich's einfach... ... erlauben, wenn das Ergebnis versteuern bei ... ... einem Euro liegt, ... ... Kast-In-Con-Ratio, ... ... Eigenkapital-Rendite, ...

00:24:42: ... und das inklusive

00:24:44: ... ... Wholesale-Banking.

00:24:46: Wobei man sagen muss, wenn man jetzt so liest ... ... Eigenkapital-Rendite, ... ... Kast-In-Con-Rendite, ... Früher wären das absolute Wahnsinnszahlen gewesen.

00:24:55: Heute merken wir, schleichen sich an so einen Niveau, andere Akteure schon ran.

00:24:59: Oder sind schon drüber.

00:25:00: Selbst die HVB in ihrem Deutschlandgeschäft auf dem Niveau-OLB sowieso.

00:25:04: Und selbst so eine dreizehn-kommer-fünf-Prozent-Eigenkapital-Rendite.

00:25:07: Das ist einfach das, wo auch Deutsche Bank und Commerzbank segeln wollen innerhalb der nächsten zwei Jahre.

00:25:12: Und die haben ja noch einen riesen Zentralbereich und ihre Filialen an den Haken.

00:25:17: Die ING ist so ein bisschen eine normalere Bank geworden in den letzten

00:25:20: Jahren.

00:25:21: Das ist zugleich auch die Region, wo viele europäische Großbankensegeln, wo die Deutsche Unkommerzbank erst noch hinwollen.

00:25:29: Mein Grundverdacht bei der ING ist, und das habe ich mir heute auch noch mal angeschaut und angehört, wenn man in dieser Bilanzpressekonferenz zuhört, ich glaube, die wollen sich ganz klar... Elitärer positionieren, was die Kundschaft angeht, als das vielleicht vor zehn Jahren der Fall war.

00:25:46: Also da gab es das extra Konto für alle mit den Einlagen und wollen sie nicht vielleicht noch ein anderes Produkt haben.

00:25:51: Man hört immer wieder, dass die auch picky sind bei Girokontoöffnungen, also nicht für Hinz und Kunzen Girokontoöffnen.

00:25:57: Lassen Sie sich natürlich nicht in die Karten schauen, ob das stimmt und wie das läuft, aber... Kann man mal querlesen im Internet, das ist ganz interessant.

00:26:03: Baufi wird wohl auch ein bisschen striktaselektiert.

00:26:05: Genau, und auch zu sagen, wir wollen für Affluence was machen.

00:26:08: Hört man öfter den Begriff.

00:26:10: Affluent.

00:26:10: Werden eigentlich schon fette sechstellige Beträge herumliegen.

00:26:14: Das Instant-Baufithema, was man jetzt ausrollen will, ist natürlich auch etwas, was nur funktioniert mit Kreditinteressenten, die ich wirklich instant durchleuchte und sofort weiß.

00:26:25: Durchregen

00:26:26: kann.

00:26:26: Das geht durch, das ist ja auch nur die elitäre Spitze der Leute, die sich für eine Baufinanzierung interessieren, wo keine manuelle Nachbearbeitung nötig ist.

00:26:34: Das Objekt, das müssen wir uns aber nochmal genau anschauen.

00:26:38: Das muss über den Konto zugangen und über das Objekt muss das genau funktionieren.

00:26:42: Und das kriege ich also instant hin.

00:26:44: Wenn das Doppelverdienerpärchen, vielleicht beide im Beamtenstatus in Frankfurt oder Hamburg sich für die Eigentumswohnung interessiert, das geht instant durch.

00:26:52: Wenn allerdings ein Landwirt im Niederbayerischen sich für ein heruntergekommenes Haus im Grünen interessiert, weiß ich nicht, ob das Instant funktioniert.

00:27:02: Mit Selbstständigen haben die ja eh ihre Themen, was für die Kredite war.

00:27:05: Ja, vermutlich erst mal nicht.

00:27:06: Es klang ja auch in der Pressekonferenz an und wurde auch praktisch begründet.

00:27:11: Weil Chef Ars Stoi sagte ja, man hat ja die Objektbewertung, die wird halt auch durch mithilfe künstlicher Intelligenz bewerkstelligt.

00:27:20: Da ist man, fällt es mit dem Fall von ein Familienhäusern, fällt es halt einfacher als im Geschoss Wohnungsbau, das direkt zu bewerten und durchzuwinken.

00:27:30: Von daher ist das schon mal per se eine Redaktion.

00:27:33: Einfamilienhaus finanzieren.

00:27:35: Klammer auf, Freistehen, Klammer zu, ist natürlich auch wieder genauso eine Sache.

00:27:39: Also mein Eindruck ist schon, die schieben sich ein bisschen nach oben und ich glaube so den Einstiegslevel überlässt man schön den Neobanken und Neobroker.

00:27:48: Und dann guckt man mal, wie man die Beziehungen vertiefen kann.

00:27:51: Kann sein, dass ich da völlig falsch mitliege, weil sie rollen ja jetzt schon Junior-Depo, Junior-Konten und so aus.

00:27:57: Liegt aber vielleicht auch an der wissenalternden Kundschaft, aber ich glaube, generelle Fokus, weil auch jeder weiß, mit diesem Kinderkram verdient, ist schön, verdient aber nicht richtig Geld für die Kunden von morgen.

00:28:07: Da stehe ich eigentlich fest zu meinem Urteil, dass die sich die Leiter versuchen, ein bisschen nach oben zu schieben.

00:28:11: Ja, kam für mich auch jetzt in dem Pressegespräch zwischen den Zahlen deutlich raus, dass es nicht darum geht, jetzt Kunden zu gewinnen, sondern Riliko Kapital schon da mehr Träge zu machen, nicht unbedingt mehr Kunden.

00:28:23: Ja.

00:28:24: Ja Bernd, du warst auch in dieser Woche auf einer Konferenz der Finanzaufsicht, wo sich die BAFIN zu den Themen äußert, auf die sich Banken in diesem Jahr einstellen können.

00:28:35: Und wir haben ja ganz viele Hörerinnen und Hörer im Bankenbereich.

00:28:38: Frag ich dich einfach mal, worauf müssen die sich denn dieses Jahr einstellen?

00:28:41: Was hat die BAFIN erklärt?

00:28:42: Ja, also BAFIN legt ja immer zu Jahresanfang ein Bericht vor.

00:28:46: Der heißt Risiken im Fokus.

00:28:47: Das ist immer so ein... Sammlungen von einem halben Dutzend Themen, die wie bei so einer Kuckucks-Uhr mal das eine Thema vorne mal das andere.

00:28:57: In der Losstraume sind hier schon seit Jahren.

00:28:59: Risiken durch Auslaugung von IT-Dienstleistungen beispielsweise, Ausfall von Unternehmenskrediten, Risiken am Gewerbimmobilienmarkt waren jetzt nicht mehr so vorne auf dem Tappé, Cybervorfälle auch nicht.

00:29:12: Dafür aber jetzt Korrekturen, die Gefahr einer Korrekturen internationalen Finanzmärkten ist natürlich logischerweise mehr aufs Tapet gedrückt.

00:29:21: Da fand ich interessant, dass Präsident Mark Benson andeutete, dass seit dem Kollaps von Creditz-Wiss ist halt auch da eine internationale Koordination in der Regulierung extrem schwierig geworden, weil die Fliehkräfte so zugenommen haben.

00:29:37: Und ja, kann man also schon gut begründen, dass man da Risiken sieht.

00:29:42: Barfin hat doch erstmals Risiken für Verbraucher genannt, unter anderem die Kosten von vorgebundenen Lebensversicherung, das fand ich ganz interessant, weil das sind ja Themen, über die er hat sich unser eins vor zwanzig Jahren gewundert, aber... Was haben die

00:29:54: Kernfragen, haben sie sich auch zum Thema offene Immobilienfonds geäußert?

00:29:58: Natürlich auf Anfrage, Nolens-Wolens, weil das ist natürlich ein Thema, was viel bewegt.

00:30:05: und da fand ich auch interessant, dass die Barfin angedeutet hat, dass sie da jetzt so nicht viel macht, beziehungsweise nicht viel machen kann, ja, weil Mark Weinstein sagt halt nach... nachvollziehbarerweise, wenn jetzt Erzinswende kommt, dann ist es ökonomisch recht logische Folge, dass die Objekte an Wert verlieren und dann vorab gewertet wird.

00:30:28: Und für ihn stehen dann eher die philosophischen Fragen im Vordergrund.

00:30:32: Also ist die Tauk die Regulierung.

00:30:34: Ja, hat Sinn, dass die Pribsverordnung es erlaubt, die offenen Immobilienfonds in die niedrigsten Risikoklassen einzuordnen.

00:30:42: Muss man da was ändern vor allem, was ich auch interessant fand.

00:30:46: Mit Blick auf älte Fonds, also Investition und Private Credit Markt.

00:30:53: Die Inge übrigens auch gesagt, rollen wir jetzt

00:30:55: raus.

00:30:55: Genau, wir haben es ja gerade gehört.

00:30:57: Inge will das auch ermöglichen, dass Private da reininvestieren und das ist natürlich dasselbe Problem in Grün, dass man

00:31:06: per se... Wie es hier eigentlich.

00:31:07: ...das

00:31:08: und dass man per se eliquide Produkte in... die Quide-Hüllen verpackt und dann hoffen muss, dass das nicht zum Squeeze kommt oder die Anleger sich rausziehen wollen.

00:31:21: Das ist die eine Seite, die theoretische Seite.

00:31:23: Mark Menzen hat aber auch gesagt auf der praktischen Seite, guckt die Barfin schon oder stellt sich die Frage, ob der Vertrieb dieser offenen Immobilienfonds immer korrekt abgelaufen ist.

00:31:34: Aber das ist natürlich für die Leute, die jetzt da am Fliegenfänger hängen, erst mal keine Hilfe nehmen.

00:31:39: Zahl der Sonderprüfungen, worauf können sich Banken einstellen,

00:31:42: damit das Ganze gesicht hat?

00:31:44: Das fand ich auch ein interessantes Detail, was ich da im Bericht fand.

00:31:49: Barfin kündigt mindestens seventy-fünf Sonderprüfungen an, allein zu Geld zum Themen der Geldwäscheprävention und Terrorismusfinanzierung.

00:31:58: Also können sich dann banken und Zahlungsdienstleister, ein bisschen Koptordienstleister schon mal darauf einstellen, dass sie da vermuten.

00:32:08: Besuch bekommen.

00:32:09: zum Vergleich im gesamten Bankenbereich, also ohne Kopterdienstleister und reines Angstdienstleister, waren es vierundzwanzighundertdreißig Sonderprüfungen der BAFIN.

00:32:19: Wenn jetzt fünfundsiebzig kommen für Banken und Nichtbanken allein zur Geldwäsche und Terrorfinanzierung, ist das schon mal eine Ansage, finde ich.

00:32:26: Und was auch interessant war, BAFIN hat mitgeteilt, dass sie Leitlinien zum Umgang mit Quantencomputing, nein, nicht Leitlinien, Entschuldigung, sie wird auf Erwartungen formulieren zum Umgang mit Quanten Computing.

00:32:42: für den Aufseher die niedrigste Einstiegsstufe mal so ein Ham abzustecken.

00:32:46: Und wenn sich die Barf in das Vorbild der ECB, also die ECB zum Vorbild nehmen würde, kann man jetzt die Uhr nachstellen, dass nach diesen Aufsicht in Erwartung irgendwann mal eine Umfrage kommt, wie die Banken sich diesen Aufsicht in Erwartung angepasst haben.

00:33:01: Und das wird dann nicht mehr lockerer, sondern eher strikter das Regelwerk.

00:33:04: Hören und

00:33:04: Hörer erklären, Quanten, Computing.

00:33:07: Es geht im Wesentlichen darum, ob die Verschlüsselung, die man anwendet, überhaupt noch ausreicht, die der Vorschrift ist da draußen, oder ob das, was man da benutzt, einfach durch den permanenten Anstieg der Rechenleistung sehr leicht gekrackt werden kann irgendwann in deutlich kürzerer Zeit.

00:33:24: Und dann das, was man eigentlich für verschlüsselt hält, nicht mehr sicher ist.

00:33:27: Und das ist ein Thema, von dem ihr schon häufig gehört habt, was ganz viele Leute umtreibt im Moment.

00:33:31: Und anscheinend auch die Aufsicht und dass da ein paar Formulierungen zugetroffen werden.

00:33:35: Also es gilt als ausgemacht, dass sie momentan Verschlüsselungssysteme und Computing dann nicht... nicht gewappnet sind gegen Wampcomputing und deswegen will die Pfaffen darauf hinweisen, dass sie Unternehmen da rechtzeitig geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen.

00:33:53: Prima Bernd, dann sage ich dir vielen Dank.

00:33:55: Ich

00:33:56: bedanke mich.

00:33:56: Quartalszahlen und was sonst diese Woche noch los war.

00:34:00: Vielleicht hat der ein oder andere Hörer oder Hörer unsere sanfte Andeutung damit das ganze Gesicht hat und so die Richtungen verstanden, wenn es bei dem ein oder anderen klingelt.

00:34:10: Wenn nicht, haben der Kollege Neubacher und ich einen heißen Typ für sie, worüber lacht die Finanz-Szene-Redaktion regelmäßig, was es hier schon im Sprach gebraucht, damit das ganze Gesicht hat, so die Richtung eingegangen.

00:34:22: Bernd erzählt es kurz.

00:34:24: Es geht um eine österreichische Komödie aus den neunziger Jahren, wo ein Mann ein Eigenheim erwärmt will.

00:34:32: Das findet er auch in einer schönen Waldlichtung, wo noch ein Reformhaus steht.

00:34:35: Und er denkt, das ist doch toll, da ziehe ich ein mit meiner Familie.

00:34:39: Und dann beginnt ein ziemlicher Höllenritt durch die Welt der Finanzierungen und der Handwerker Dienstleistungen.

00:34:46: Und das ist der Riesespaß.

00:34:47: Solange man nicht der Mann ist, der versucht, das Haus zu renovieren.

00:34:51: Besuch

00:34:52: beim Bankberater ist der Running-Act, der gleich in mehreren Varianten auftritt.

00:34:56: und erst muss finanziert werden, dann muss noch mal finanziert werden, dann steigt der Kapitalbedarf und die Dialoge kann man schwer erzählen.

00:35:04: Wir packen sie in die Show Notes rein.

00:35:06: Dann nehmen wir mal nicht achtzig, sondern hundert.

00:35:08: Da tut sich der Computer leichter beim Rechnen.

00:35:12: Eine wunderschöne Szene.

00:35:14: Wir geben Sie in den Shownauts, falls Sie schlechte Laune haben.

00:35:16: Unser Tipp.

00:35:17: Schauen Sie mal rein.

00:35:18: Dann haben Sie vielleicht da was zu lachen.

00:35:19: Diesen Sinn.

00:35:20: Tschüss.

00:35:21: Ciao.

00:35:28: Ja, das war's wieder mit dieser Episode von Finanzzene der Podcast.

00:35:32: Wir sagen danke fürs Zuhören, freuen uns über Ihr Feedback unter redaktionetfinanz-zene.de.

00:35:38: Kontaktmöglichkeiten auch über Threema in den Notes zu diesem Podcast.

00:35:42: Vielen Dank!

00:35:43: Redaktion und Host Christian Kirchner Coverdesign Elida Atelier Hamburg Musik Litigy of the Street von Shane Ivers www.silvermansound.com.

Über diesen Podcast

Jeden Montag begrüßen wir bei Finanz-Szene.de einen Gast aus der Banken- und Fintech-Branche, um ein aktuelles Thema zu vertiefen. Die Hosts sind Christian Kirchner und Heinz-Roger Dohms, Betreiber des erfolgreichen Branchen-Newsletters Finanz-Szene.de.

von und mit Christian Kirchner, Heinz-Roger Dohms

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