00:00:10: Finanzszene der Podcast.
00:00:13: Jede Woche zu Themen aus der Banking, Fintech und Payment-Branche.
00:00:22: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Finanzszene der Podcast.
00:00:27: Heute wieder mit unserem Experten Jochen Siegert und mir Christian Kirchner von Finanzszene.
00:00:33: Ja, die Themen der Woche.
00:00:34: Souveränitätsdebatte auch im Payment.
00:00:36: Ist überhaupt noch ein europäischer Alleingang eine Abschottung möglich?
00:00:41: Gab's ein ganz interessantes Interview mit Ralph Dommermuth und wir greifen das Thema mal im Lichte der aktuellen Payment-Debatte auf.
00:00:47: Auf einem Immobilienfonds.
00:00:49: Man muss es so sagen, da zeichnet sich ein weiteres Desaster ab.
00:00:52: Die Unioninvestment hat erneut im vergangenen Jahr scheibchenweise Fonds abgewertet.
00:00:57: Es gibt Abflüsse.
00:00:59: Es läuft absolut nicht in dieser Branche.
00:01:01: Und es lohnt sich, es ist eine über hundert Milliarden Euro große Branche, das Ganze mal näher zu beleuchten.
00:01:07: Es gibt Baufizahlen von der Hypoport, die auf ein eher schwachen Jahresausklang indeuten.
00:01:12: Wir sprechen auch über Zahlen von Quirion.
00:01:15: und Liquid-Asset-Management und Diagnostizieren, die Tagobank regiert auch auf Vorstandsebene ganz schön durch bei der OLB.
00:01:22: Viel Spaß!
00:01:28: Hallo Jochen, herzlich willkommen zum ersten richtigen Wochen-Podcast mit dir im neuen Jahr.
00:01:34: Hallo Christian, ja, schön zurück zu sein.
00:01:36: Worüber
00:01:37: reden wir heute nicht, Jochen?
00:01:38: Dein Vorschlag?
00:01:39: Über Social-Media-Bilder vom Weltwirtschaftsforum.
00:01:43: Oh, okay.
00:01:44: Das ist natürlich immer der Neid all denigen, die nicht da sind.
00:01:48: Wenn du da bist, musst du dokumentieren, dass du da bist.
00:01:50: Habe ich auch gemacht, als ich da war.
00:01:52: Wenn du nicht da bist, lässt das da als natürlich ab, dass das alles Blödsinn sei.
00:01:55: Wer ist aber vielleicht doch mal ganz gerne da und würde es schnuppern, oder?
00:01:59: Ja, also ich war mal der Vergangenheit nicht da, aber ich hatte die Chance hinzufahren und hab mir nur die Preise angeschaut für die schlechten Appartments und dachte, gut, dass ich doch nicht hingeworfen bin.
00:02:11: Auf und gestanden habe ich wesentlich Teil meiner Arbeitszeit da im Medienraum verbracht und habe mit Agenturen meine Artikel geschrieben, weil du ansonsten sowieso völlig den Überblick verlierst und immer am falschen Ort bist.
00:02:21: und dann rufen sie aus der Redaktion an.
00:02:23: Hast du mitbekommen, irgendeiner hat das?
00:02:24: und hast gesagt, nee, habe ich nicht mitbekommen.
00:02:26: Also war eine ganz schöne Herausforderung.
00:02:28: Aber das ist ja nicht der Grund, warum wir hier im Podcast quatschen, den richtigen Bezug.
00:02:34: haben wir schon zu unseren Themen hier in unserem Podcast.
00:02:38: Denn es geht ja auch immer um Themen wie Souveränität.
00:02:41: Trump hat eine groteske Rede gehalten in Davos und das erinnert uns mal wieder daran, wie wollen wir uns eigentlich auch Finanzmarkt, Bankmarkt positionieren in Europa, um mit dieser neuen Weltordnung umzugehen.
00:02:54: Und da gab es einen ganz interessanten Take auf den Du mich hingewiesen hast, hast du mich sogar angemeldet von Ralph Dommermuth von United Internet, Jochen.
00:03:01: Ja, der hat weniger jetzt in unserem Kontext Finanzdienstleistung, aber generell so im Kontext Souveränitätsdebatte und Abhängigkeit in Tech von USA, aus meiner Sicht eine harte Wahrheit im Handelsblatt klar gesagt.
00:03:17: Der hat gesagt, die Abhängigkeit von USA, wenn wir vielleicht gar nicht mehr abstellen können, hat einfach nur sich die Volumen angeschaut in den Mastercard, nicht Mastercard, Microsoft, und Apple und ganzen Tech-Kantbieter investieren.
00:03:35: und das verglichen mit den Volumen von der Europäischen Kommission und Europäischen Gemeinschaft hinsichtlich der Förderung von souverän... Möglichkeiten hier in Europa und da ist natürlich ein riesen Unterschied.
00:03:49: Deswegen sagt er ist eigentlich Souveränitätswashing, was wir betreiben, weil wir werden nicht wirklich souverän.
00:03:55: Und wenn man das überträgt auf unsere Payment Komponente, ist es ja im Grunde genau das Gleiche.
00:04:01: Wir reden über Souveränität, Unabhängigkeit vom Mastercard Visa und PayPal mit Vero.
00:04:07: und wenn man.
00:04:09: anschaut, wie das Marketing-Budget ist.
00:04:11: Alleine nur von PayPal ist zwei Milliarden.
00:04:14: Wenn man das Entwicklungsbudget von PayPal anschaut, sind drei Milliarden pro Jahr.
00:04:19: Und schaut, wie viel die Banken jetzt über Jahre in Vero reingesteckt haben.
00:04:22: Habt ihr jetzt auch eine tolle Artikel gehabt, das sind sechsundseitig Millionen.
00:04:26: Dann ist vermutlich das anteilige deutsche Marketing-Budget für PayPal die Hälfte von dessen, was die Banken jetzt über Jahre in Vero reingesteckt haben.
00:04:34: Und da möchte ich gar nicht von der ganzen Weiterentwicklung sprechen.
00:04:37: Also von daher, das ist im Grunde vergleichbar auch auf Payment, was der Dormut dann für generell Tech in Mandelsbad gesagt
00:04:44: hat.
00:04:44: Ökonomisch kann ich das komplett nachvollziehen und das ist ja auch eines der Argumente, das heißt Visa Mastercard haben dermaßen tiefe Taschen.
00:04:51: Ja, dann gehen Sie halt den Preiskampf mit, schön für den Verbraucher, aber letztendlich Sankt Kost.
00:04:56: dann am Ende, wenn ich was anderes aufbaue, allein Jochen.
00:05:00: Was ist denn die Konsequenz daraus?
00:05:01: Deswegen kann ich ja nicht sagen, ich kapituliere, ich mache nichts mehr, ich liefe mich dem komplett aus und arbeite nur noch mit den Systemen, von denen die hoch investieren und entsprechend einen Vorsprung sich rausnehmen können.
00:05:13: Wir müssen jetzt absolut den Sand in den Kopf stecken.
00:05:16: Nein, umgekehrt den Kopf in den Sand stecken.
00:05:19: Natürlich, das ist keine Option.
00:05:21: Wir sind abhängig und wir geben uns dem Schicksal.
00:05:27: Wir sollten nur im Kontext der laufenden Souveränitätsdebatte, die ja teilweise auch etwas schrill ist, da ein bisschen mehr Realität reingeben.
00:05:36: dem Kontext.
00:05:37: Sehr interessant finde, er identifiziert an die Diskussion hinsichtlich der maßlos überbordenden großen Kosten, die die EZB im Rahmen des digitalen Euro der armen Industrie aufbürdet.
00:05:51: Also, wenn man das in dem Kontext anschaut, muss man sagen, Vielleicht ist es genau nötig, diese Riesenvolumen und dieses Rieseninvestment, um dann vielleicht tatsächlich eine Antwort zu bekommen.
00:06:02: Ich meine, ich weiß auch nicht, wir sollten auf jeden Fall was machen, aber in dem Kontext sind die Rieseninvestitionsvolumen von der EZB und dann natürlich dann für die ganze Industrie und für die digitalen Euro, vielleicht in einem anderen Anblick anzuschauen und scheinen dann vielleicht doch relevanter als ein paar Mikroinvestments im hundert Millionen Bereich für andere Verfahren.
00:06:28: Dann lass uns kurz in dem Zusammenhang noch die Tagesaktuelle Meldung abbinden.
00:06:32: Wir hatten mal nachgeschaut und haben im Abschluss gefunden, dass es eine Kapitalmaßnahme bei Vero Schreckstrich EPI gab.
00:06:39: Die Banken haben da weitere zweieinhalb Millionen Euro investiert.
00:06:41: Ich glaube, das ist ein Edelvollzug.
00:06:42: Man weiß, das kostet, man muss da Geld nachschießen.
00:06:45: Aber Pekonic, diese Übernahme, wurde komplett abgeschrieben unmittelbar nach der Vollübernahme.
00:06:51: Und da hörten wir, einige Leute wundern sich, möglicherweise war der Kaufpreis zu hoch.
00:06:56: Wie wertest du das ein?
00:06:57: Also erst mal Was ihr geschrieben habt, dass Perkonek nicht so wirklich funktioniert, kann ich nicht nachvollziehen.
00:07:03: Also zumindest aus Sicht von Luxemburg, wo es ja auch sehr stark ist.
00:07:08: Da ist das sehr stark genutzt und ich glaube in Belgien auch.
00:07:11: Also von daher an eine fehlenden Nutzung, glaube ich, kann man das jetzt nicht festmachen.
00:07:16: Ich wundere mich aber nicht, dass das abgeschrieben wurde, weil was letztendlich ist, haben sie Technik gekauft und die Technik wird migraten, eine neue Technik von Währungen und von daher, was ist denn dann die Relevanz?
00:07:27: dessen, was man übernommen hat.
00:07:29: Also von daher wurde es mich nicht, dass eine Abschreibung ist, ob jetzt der Betrag, der für die Übernahme bezahlt wurde, zu hoch oder zu niedrig ist, ist dann natürlich eine Ansichtssache.
00:07:39: Vermutlich gibt es da zwei Gesichten wie immer im Leben.
00:07:41: Wenn ich mir die Diskussion rund um Ideal anschaue, da kam ja auch immer so ein bisschen zwischen den Zahlen, die Informationen, dass die holländischen Banken da einen viel zu guten Preis rausgeholt haben.
00:07:55: Am Ende des Tages, wenn ein Deal ein Deal ist, dann hat halt der eine mit der Tausend Tasche vielleicht zugestimmt und der andere vielleicht auch einen guten Deal gemacht.
00:08:02: Aber dann rückwirkend dann zu sagen, wir haben zu viel bezahlt, finde ich, glaube ich, ist vergossen.
00:08:09: Das Wasser ist eigentlich irrelevant.
00:08:11: Die Beträge, über die wir hier reden, tatsächlich im Lichte der größeren Ereignisse, die wir gerade so sehen, kann man ja fast froh sein, dass es nur um solche Beträge geht in diesem Experiment, in dem Zusammenhang.
00:08:22: Kleine Randbemerkungen.
00:08:23: Ich tracke ja immer, wie viele meiner Kontakte bei Vero dabei sind.
00:08:27: Gab ja letztens auch die Meldungsspargassen über zwei Millionen.
00:08:30: Also bei mir bin ich mittlerweile bei über Tausend Einhundert Kontakten im Handy und ich muss das ja teilen mit Vero.
00:08:38: Ich stehe bei einundfünfzig Leuten.
00:08:40: Die Ausschöpfung von Vero in meinem Kontaktumfeld ist unter fünf Prozent.
00:08:46: Und ganz ehrlich, das sind halt auch wirklich, ich würde sagen, dreißig, fünfundreißig Industrieleute und allenfalls zehn.
00:08:54: Otto-Normal-Verbraucher sage ich mal, die nichts mit der Finanzbranche zu tun haben und vielleicht um sich ein Fünfer Aktivierungsprämie mitzunehmen, da dabei sind.
00:09:01: Ich bin da immer noch nicht begeistert, aber lasst mich gern positiv überraschen.
00:09:05: Ja,
00:09:05: und wenn wir das vergleichen, mit den Penetrationsraten von den anderen lokalen Digitalzahlverfahren, also BISUM, Zwischco, da ist natürlich ein Riesenunterschied, weil die haben da teilweise achtzig, neunzig Prozent Penetration.
00:09:18: Dann lass uns mal über Dinge in größeren Dimensionen reden.
00:09:24: Stichwort offene Immobilienfonds.
00:09:26: Hast du schon mal einen offenen Immobilienfonds investiert?
00:09:29: Ja, in die erste Desaster Runde damals CSO Real und wie so alle heißen, wo.
00:09:36: ich habe also heute noch so irgendwie mal hier zwei Euro, mal ein paar Fünfzig Cent ausgezahlt bekommen.
00:09:41: Die Abwicklung immer mehr läuft, völliger Wahnsinn,
00:09:44: oder?
00:09:44: Und dann habe ich jetzt im familiären Umfeld das Finanzmanagement übernommen für Eltern, Schwiegereltern und als allererstes da auch Union Investmentfonds verkauft vor zwei Jahren.
00:09:56: Und ich schaue jetzt ganz entspannt auf die Diskussion, weil ich sage, was für Glück bin ich hier raus.
00:10:01: Ja, also der eigentliche Anlass ist, dass es ja auch vergangene Woche schon wieder die erste Schließung eines Fonds gab, keine Rücknahmen mehr möglich.
00:10:11: Ist allerdings ein eher kleinerer Fonds im Volumen von vierhundert Millionen Euro von einem kleineren Anbieter.
00:10:16: Aber just danach hat die Union Investment eine Pressemitteilung mit ihren wesentlichen Jahreszahlen ihrer Immobilienfondssparte für zwei Fünfundzwanzig genannt und musste dann zugeben, dass weitere zwei Komma drei Milliarden Euro netto da abgeflossen.
00:10:31: sind.
00:10:31: Und ich muss zugeben, wenn man in der letzten großen Krise in einen komatösen Schlaf gefallen ist und es ist mir doch einigermaßen erstaunt, wie sich die Mechanismen wiederholen.
00:10:45: Es gibt Abwertungen, es gibt Abflüsse.
00:10:47: Jetzt haben wir schon die erste Schließung, gut nicht so viele wie damals.
00:10:50: Und vor allen Dingen dann natürlich Interviews mit Protagonisten.
00:10:54: Alles ist in bester Ordnung, Liquiditätsquoten, super.
00:10:56: Ja, jetzt gibt es da vereinzelt Probleme, aber der Zyklus dreht.
00:11:00: Ich finde das Ganze schon ziemlich ärgerlich.
00:11:02: Und es gibt hier tatsächlich mit der Union Investment auch einen Protagonisten, der da wirklich mit Retail-Fonds über thirty-two Milliarden Euro an vorderster Front steht.
00:11:11: Es gab ja diese fette Abwertung vom Univonen ZBI- in den vergangenen Jahren.
00:11:16: Wir haben aber auch drüber berichtet, dass die auch andere Fonds abgewertet haben, allerdings häppchenweise im Laufe des vergangenen Jahres.
00:11:23: Und da ging es also auch, teilt es schon über zehn Prozent wieder runter mit den Rücknahmewerten.
00:11:29: Aktuell werden die an den Börsen nochmals mit Abschlägen von zehn bis achtzehn Prozent auf diesen Rücknahmewert gehandelt.
00:11:37: Das heißt, am Kapitalmarkt wird gespielt, dass man noch weiter runter muss eigentlich mit den Bewertungen.
00:11:42: Das ist ein industrielles Thema.
00:11:44: Grundbesitzfonds, das ist auch bei DECA-Fonds, wenn auch nicht in ganz diesem Ausmaß so, also da drückt der Markt einen großen Pessimismus aus.
00:11:53: Und die Abflüsse sind laut BVI Zahlen weiter nicht gestoppt, zehn Milliarden seit Beginn dieser Krise, gut hundert Milliarden Euro ist die Branche groß.
00:12:02: Ich muss schon sagen, das ist ein blinder Fleck der Asset Management Branche und auch der der Union Investment.
00:12:07: Und da stiehlt man sich auch davon, man weiß, diese Produkte sind konservativ vertrieben worden.
00:12:13: Ab und zu gibt es mal ein Interview oder eine Stellungnahme, aber das ist schon ein dicker Hund.
00:12:17: Man presst absolut eliquide Assets wie Immobilien in einen Vormantel und suggeriert, man kommt mit Frist an sein Geld dran.
00:12:24: Aber ich weiß nicht, ob das überhaupt so funktioniert und ob nicht das Produkt.
00:12:28: Das Kernproblem ist, dass ich sage, hey, das ist von Zyklen, Zinsen dermaßen abhängig.
00:12:34: Und aus Baden tun es mal wieder hier Anleger.
00:12:36: Also wir erreichen da bei einigen Produkten einschließlich Inflation.
00:12:40: Geht es jetzt, wenn die Börsenkurse einigermaßen tauglich sind, in Richtung vierzig, fünfundvierzig Prozent Verlust vom Top vor drei, vier Jahren.
00:12:47: Und das ist.
00:12:49: Wirklich ein dickes Ding.
00:12:50: und interessanterweise gibt es auch reinweise urteile gegen die vertriebsstellen und es ist auch ein bankenthema.
00:12:56: bei vertrieben wurden die letztendlich von banken.
00:12:58: da bilden die asset manager die hauseigenen mit den banken eine schöne vertriebsunion.
00:13:03: und schauen wir das kann man konservativen anleger verkaufen.
00:13:06: Und so sind die letztendlich in die Depots gewandert.
00:13:08: Ich hab mich ziemlich in Rage geredet, oder, Jochen?
00:13:10: Total.
00:13:10: Und ich glaube, wir müssen vielleicht differenzieren.
00:13:13: Auf der einen Seite, dass es hier bei dieser Asset-Klasse Volatilitäten gibt, sollte keinen überraschen und ist auch aufgrund... Zyklen!
00:13:22: Richtige fette Zyklen, klar, ne?
00:13:24: Ja, wegen der Zyklen und natürlich auch wegen der langen Fristigkeit der Liquidierung dieser Assets auch intrinsisches Problem.
00:13:33: Das muss man einfach wissen.
00:13:35: Auf der anderen Seite ist das Problem aus meiner Sicht aber eher der Vertrieb und wie es vertrieben wird.
00:13:42: Das ist im Grunde mehr oder weniger wie festverzinsliche Anlagen vertrieben wird oder festverzinsliche Wettpapiere vertrieben wird an sehr konservative Anleger, die die der Meinung sind oder denen man suggeriert, das ist eine sehr sichere Anlage bei Tongold.
00:14:01: Das geht nur nach oben und du kommst jederzeit an dein Geld und kriegst ein bisschen mehr.
00:14:06: Und die Barfin
00:14:07: hat diese Risikoreinstufung auch durchgewunken.
00:14:10: Exakt,
00:14:10: genau.
00:14:12: Und genau das ist dann in der Kombination die Herausforderung, weil diejenigen, die das kaufen, kaufen das unter komplett anderen Vorzeichen.
00:14:20: Und sie sind der Meinung, das ist ein liquides Asset.
00:14:23: Sie sind der Meinung, das ist ein sicheres Asset.
00:14:25: Aber wenn man jetzt das wieder anschaut, wenn man das damals ja auch anschaut im Rahmen der Finanzkrise, ist es das eben nicht.
00:14:33: Und die Abschläge, die du gerade eben genannt hast, die sind eben nicht mal zwei, drei, vier Prozent, sondern die sind halt dann signifikant.
00:14:40: Und dann kann man nicht mehr sagen, dass das ein sicheres Asset ist für einen konservativen Anleger.
00:14:44: Man sieht daran auch ganz schön die Industriemechanik, also dieser Uni im Wohnen ZBI.
00:14:49: Der stand jetzt im Mittelpunkt des Interesses, weil es der erste große dicke Abwertungsvor war.
00:14:54: Letztes Jahr hat es die Union dann scheibchenweise gemacht, fällt nicht so auf bei zwei anderen Fonds.
00:14:58: Aber dieser Uni im Wohnen ZBI... typischer Fall von Zyklik aufgelegt, genau zu dem Zeitpunkt, als Wohnimmobilien schon ein Riesenthema wurden in Deutschland.
00:15:07: Da musste man sozusagen im Vertrieb was bieten, wollen sie auch in Wohnimmobilien in Deutschland investieren.
00:15:13: Doch zwei siebzehn war die Auflage, zwei achtzehn ist der Vertrieb richtig angerollt.
00:15:18: Und dann war man in kürzester Zeit auf knapp vier Milliarden Euro Assets und die hat man natürlich spätzyklisch aufgekauft.
00:15:24: Als diese musste man ja das Geld musste investiert werden in Deutschland.
00:15:28: und ist dann entsprechend zu achtzehn, zwei neunzehn, zwei zwanzig in den Markt rein.
00:15:32: Und das wissen wir, das war kurz bevor der Markt dann kippte und die Zinswände, die Bewertung unter Druck gesetzt hat.
00:15:40: und ja, der Vertrieb will die Produkte haben, die Union liefert sie.
00:15:44: Wir wollen bei Wohnemobilien mitstinken und die Anleger tragen es jetzt aus.
00:15:48: Was ich daran interessant finde, industriell ist, dass die Konsequenz aber nicht daraus ist, dass man sagt, man muss vielleicht damals grundsätzlich dieses Produkt neu denken.
00:15:57: Klammer auf viele Argumentieren, ja, sind die blöden Medien, die ihr die Verunsicherung streuen, klammer zu.
00:16:02: Sondern, dass ja eigentlich der große Trend der jüngeren Vergangenheit ist, dass man weitere eher illiquide Assets kompatibel für den Euro-Sparplan macht.
00:16:11: Stichwort Private Markets, Stichwort Private Equity.
00:16:15: ING-Kündigte an, hatte ich in Amsterdam im Dezember gehört, wir wollen auch ein Private Markets-Angebot europaweit ausrollen.
00:16:21: Trade Republic ist da unterwegs, Scalable Capital ist schon länger unterwegs.
00:16:27: Man kann den mahnenden Zeigefinger heben, aber da passiert eigentlich genau dasselbe.
00:16:30: Illiquide Produkte werden kleinst Anleger tauglich gemacht und eine gewisse Liquidität versprochen auch, wenn auch mit Fristen, da geht man also den anderen Weg.
00:16:40: Andere Produkte passen sich dem an, was nicht richtig funktioniert hat an der Stelle.
00:16:44: Ja, das hatten wir damals ja auch im Podcast hier ausführlich erläutert, wo wir da unsere Bauschmerzen haben bei diesem... Illiquiden Private Equity Force.
00:16:53: Ich würde das ein bisschen anders sehen.
00:16:57: Ja, du beschreibst, dass die Gefahr sehr eindeutig.
00:17:02: Aber das ist eine andere Zielgruppe.
00:17:04: Also, wenn ich in Private Equity investiere, weiß ich, ich habe Volatilität, ich habe natürlich auch vielleicht viel bessere Returns.
00:17:10: Aber ich weiß, das ist keine Anlageform, die im Vergleich mit dem Tagesgeld oder Geldmarktfonds konservativ ist.
00:17:18: Sondern ich kaufe damit sehr starkes Risiko, weil ich natürlich auch Abschreibungen habe.
00:17:25: Und es wird Also zumindest jetzt hier Dread Republik und Co, der ja an Selbstentscheider vertrieben und eben nicht anjenigen, die
00:17:33: leicht
00:17:34: glaubt, irgendwie sichere Anlageformen zu verkaufen.
00:17:38: Und ich glaube, das ist ein Riesenunterschied, wenn man jetzt quasi die mobilen Fonds mit diesen Private Equity Sachen mit, auch wenn das das intrinsische Problem das Gleiche ist, wie gesagt.
00:17:47: Aus meiner Sicht, glaube ich, er ist das Problem auf der Vertriebsseite und der Kommunikation, denn, dass man da irgendwie ein illiquides Asset versucht, als liquides Asset zu strukturieren.
00:17:58: Also, ob sich der Investor über das Smartphone in Private Equity für Kleinstbeträge der Risiken bewusst ist und die Verlustrisiken, vielleicht die damit einhergehen, auch abschätzen kann oder wie die Gebühren an der Performance nagen, wage ich zu.
00:18:13: bezweifeln, ganz ehrlich.
00:18:15: Ich glaube, das ist eine sehr simple Geschichte, aber du hast natürlich mit der Zielgruppe Recht, ich will die auch nicht für dumm erklären oder sonst was, du hast natürlich mit der Zielgruppe Recht, wenn der selbst entscheidet, das macht ganz andere Geschichte, als wenn ich einen Anruf von der Bank bekomme, bei Ihnen liegen ja, ca.
00:18:30: und für Zinsdrohmen wollen wir da nicht mal was machen.
00:18:33: und das bist Ihnen gegen die Inflation schützen, noch niedrig zinsen und wie auch immer.
00:18:36: Ja, warten wir mal ab.
00:18:40: Wieder wie der Hase da weiter läuft.
00:18:42: ich bin mal sehr gespannt ob die nächsten bvi zahlen.
00:18:46: Endlich mal auch ein Zeichen dafür liefern dass die Abflüsse gestoppt sind weil die Reaktion auf Abwertungen auf schlechte Performance kommt.
00:18:54: immer mit einer gewissen Verzögerung der einjährigen Königungsfrist wird es dann noch eine ganze weile dauern bis sich das beruhigt aber.
00:19:01: Wollen wir mal keine Panik schüren schauen uns das einfach mal weiter an.
00:19:04: aber.
00:19:05: Ganz klares Urteil von meiner Seite.
00:19:07: Die Ära von Unionchef Reynke endet ja in diesem Frühjahr.
00:19:10: Da geht eine riesen Karriere zu Ende bei der Union Investment.
00:19:14: Sensationelle Arbeit im Vertrieb, Sparpläne, das Assetmanagement eng verbunden mit den Genossenschaftsbanken.
00:19:20: Da war wirklich, da kann man schon sagen, der prägensten Köpfe dieser Gesellschaft seit ihrem Bestehen.
00:19:27: Aber was da mit den Immobilienfonds passiert ist in den vergangenen Jahren, da muss man ganz klar sagen, da hat die Union echt nicht gut agiert und es hat auch seine Gründe.
00:19:37: Warum die Abschläge auf die bereits deutlich zurückgenommenen korrigierten Netto-Inventarwerte bei der Union deutlich größer sind als beispielsweise bei der DECA oder bei den DWS-Fonds oder beim House Invest.
00:19:48: Also ganz offensichtlich ist man da auch einfach sehr viel pessimistischer, was die Foremanagement-Leistung angeht und was noch kommt on top der Abwertung, die bis jetzt gelaufen sind.
00:19:57: Lass uns doch mal mit dem Bereich bleiben, aber das Thema wechseln, nämlich die Baufizale von Hyperport, weil das gibt ja auch so eine Indikation, wie gegebenenfalls dann die Vorperformance nach vorne betrachtet ist, wenn wir auf den Markt mal schauen.
00:20:14: Ich glaube das ist für unsere.
00:20:17: Hörerinnen und Hörer im Bankenumfeld deutlich relevanter, als das, was bei den Immobilienfonds passiert.
00:20:22: Da kommen vielleicht ein paar Klagen, irgendwie muss man vielleicht ein paar Anleger zufrieden stellen.
00:20:26: Wir reden über ein Markt, der gut hundert Milliarden Euro schwer ist, aber was im Baufiemarkt passiert, ist natürlich jetzt unmittelbar Gewinnstimmung und sonst die Relevante.
00:20:37: Und das schauen wir immer ganz gerne auf die Zahlen, die Hypoport, die Plattform veröffentlicht.
00:20:43: Betreibt ja Europace und auch FinMars und Genopace, die Plattformen für die Genossenschaftsbanken und Sparkassen.
00:20:50: Und in diesem Zusammenhang sind die immer etwas schneller unterwegs als die Bundesbank mit ihren Neugeschäftszahlen.
00:20:56: Also da wurde jetzt beispielsweise schon das vierte Quartal gemeldet, während erst Anfang Februar die Zahlen fürs vierte Quartal und für den Monat Dezember in Sachen Neugeschäft kommen.
00:21:06: Und wir waren doch einigermaßen erstaunt zu sehen, dass es da den ersten Rückgang des Transaktionsvolumen auf der Europas-Plattform und auch bei Dr.
00:21:16: Klein private Wohnimmobilienfinanzierung zum Vorjahresquartal gab, also durchaus fair verglichen.
00:21:21: Das ist natürlich klar, irgendwann hat sich der Markt erholt und dann gibt es mal keine Dynamik mehr in der Geschichte drin.
00:21:31: Aber auch wenn es eine gewisse Verzögerung drin ist, die Bundesbank ermittelt die Daten relativ spät, Hypoport ist eher früh dran.
00:21:40: Wie ist die Bundesbank in Sachen Neugeschäft für Oktober-November zusammen noch elf Prozent plus aus?
00:21:44: und bei Hypoport haben wir jetzt bei Doktor Kallen und Europace einen leichten Rückgang.
00:21:47: Aber wer mir jetzt noch hinzunimmt, dass ja Plattformen sowieso in Boommarkt sind und das Plattformgeschäft natürlicherweise wächst, weil es einen immer größeren Marktanteil sich abgreift aus diesem ganzen Baufiegeschäft, dann ist es einigermaßen plausibel, dass wir so Richtung Jahresende dann doch mit der Markterholung wirklich durch waren im Baufiegeschäft und vielleicht noch Darüber hinaus jetzt kleinere Problemchen bekommen, denn die Zinsen sind ja wieder deutlich gestiegen am mittleren und langen Ende.
00:22:16: Also die durchschnittliche, effektive Jahresverzinsung von so einem typischen zehn Jahre fest Immobilienkredit ist das ganze Jahr hochgekrochen, wieder von drei drei auf in der Spitze drei Komma neun Prozent und dreißig Basispunkte dieses Anstiegs gab es halt im Dezember.
00:22:31: Es ging zwar wieder leicht runter, aber obwohl die ECB nicht weiter senkt.
00:22:35: Muss ich dafür den typischen kredit doch schon wieder schleichend deutlich mehr aufwenden ans hinsen zahlen und.
00:22:42: Ich sage immer da muss man abwarten.
00:22:44: das ist jetzt spannend.
00:22:45: aber tatsächlich darf man mal gespannt sein was die bundesbank zahlen jetzt zum december und dann frisch zum januar machen und wie dieses geschäft.
00:22:51: ins Rollen kommt, weil ja da bekanntermaßen das erste Quartal immer brutal wichtig ist.
00:22:56: Ja und vor allem, wir müssen natürlich die Zinsen anschauen, sondern auch die Immobilienpreise, weil wenn ich eine Immobilie kaufe, die im Preis natürlich trotzdem sehr teuer ist und die Preise sind jetzt nicht wirklich runtergekommen und muss die zu hohen Zinsen refinanzieren, dann kommt natürlich der eine oder andere oder viele eine oder andere an ihre Grenze hinsichtlich Eigenkapital, was sie einschießen können mit mit dem Ersparten, unnatürlich dann in den monatlichen Belastungen.
00:23:25: Und dann ist man schnell in der Situation und sagt, ich kann es mir vielleicht nicht leisten.
00:23:30: Ja, es ist vollkommen richtig.
00:23:32: Die Immobilienpreise sind deutlich gestiegen.
00:23:34: Entsprechend muss ich auch mehr Eigenkapital mitbringen in Anteil der Finanzierungsumme.
00:23:40: Und das ist natürlich für den typischen Erstkäufer brutal prohibitiv, weil die Frage stelle ich auch privat immer wieder.
00:23:46: Wo sollen denn eigentlich insbesondere im Umfeld von Metropolen im typischen Immobilienfinanzierungsalter hundertfünfzigtausend Eigenkapital herkommen?
00:23:56: Wenn nicht irgendwie familiär zugeschossen oder über Abschaft, das sind einfach Summen, die kann ich nicht in den ersten Berufsjahren mal eben anschauen.
00:24:03: Kann ich schon, wenn ich Dosen suppe esse und das Metropoleleben extrem günstig gestalte, aber Da sind einfach die Hürden für ganz, ganz viele potenzielle Erstkäufer mittlerweile so hoch, dass die, glaube ich, ohne irgendwelche Zuschussgeschäfte, die ich innerhalb von mehr Regeln faktisch ausgeschlossen sind von dem Markt.
00:24:20: Was echt Unsozial ist und schade ist eigentlich.
00:24:22: Es
00:24:23: ist sowieso so ein Generationsproblem, weil die nachrückende Generationen kann sich mit den normalen Gehältern vermutlich in den Innenstädten sowieso nichts mehr leisten und das kleine Anfamilienhaus auf dem Lande ist auch mittlerweile wahnsinnig teuer geworden.
00:24:42: Es kommt ja noch hinzu, wie groß das... Eigentliche Baufinanzierungsgeschäft ist und wie viel von diesem ausgewiesenen Geschäft Prolongation sind, wo Leute einfach jetzt langsam ans Ende der Zinsbindung geraten und refinanzieren, weiß man im Zweifel auch nicht so genau.
00:24:58: Ich stelle aber auch einfach privat fest, das Gequatsche darüber privat hat deutlich abgenommen.
00:25:02: Das hat sich eigentlich nie wieder so richtig erholt.
00:25:04: Das war mit dieser Krise ab zwundzwanzig, brach das deutlich ein.
00:25:09: Also bei mir hat sie es nicht wieder erholt.
00:25:11: Ich weiß nicht, wie das bei dir ist, dass Leute über ihre Pläne und das ganze Drum und Drum kann natürlich auch Altersgründe haben.
00:25:16: Genau.
00:25:19: Zumindest als Mordtalk-Thema, würde ich sagen, ist der Anteil gedrittelt gegenüber vor drei, vier Jahren.
00:25:25: Wobei, das fällt mir auch auf, in Berlin, wo das ja auch so ein heißer Markt war, da wird kaum noch drüber gesprochen.
00:25:31: Und da war auch mal jahrelang so, dass dann Immobilien neben Schule ein wichtiges Thema immer war.
00:25:37: Das ist deutlich weniger geworden.
00:25:39: Ich würde gerne noch mit zwei weiteren Meldungen arbeiten mit dir, dass wir Sie kurz einordnen.
00:25:46: Zum einen hatten wir Zahlen von Quirion.
00:25:49: dem Robo und Liquid Asset Management, die ja auch, glaube ich, ziemlich präsent und werbeaktiv sind.
00:25:53: Also ich sehe die Werbung von denen relativ häufig.
00:25:56: Und die haben Zahlen vorgelegt für im Jahr zwentzwanzig.
00:25:59: Und ich muss zugeben, ich sehe mich da eher bestätigt, dass das nicht so richtig skaliert, beides nicht und nicht aus der Nische kommt.
00:26:06: Also Quirion weist zwei Komma sieben Milliarden Euro Assets aus, Gesamtkundenbestand, Ich weiß nicht, das klingt jetzt nicht so, als ob da wirklich die Luzzi abgeht.
00:26:16: Der Abgesang auf Robus wurde schon oft vollzogen, aber ich glaube, hier bestätigt es sich dann.
00:26:22: So richtig läuft es nicht.
00:26:24: Also im Vergleich zu anderen Robos ist es ist gar nicht so wenig.
00:26:30: Also da gibt es andere, die viel länger brauchten, um überhaupt auf dieses Niveau zu kommen.
00:26:35: Allerdings bin ich vollkommen bei dir.
00:26:36: Ich glaube, diese Robothematik wurde massiv überschätzt.
00:26:42: Und ich hau dir auch Scalable Capital an, die ja auch im Grunde als Robo-Advisor gestartet sind und jetzt den Pivot hingelegt haben.
00:26:48: zum Neoproker.
00:26:50: Offensichtlich ist es so, dass die Selbstentscheidung lieber sagen, ich gehe in ein ETF rein und macht mir mal ein ETF-Mix, so wie ich ihn mache und braucht da kein Robo, der dann vielleicht sogar nochmal eine höhere Gebühr nimmt und vielleicht zum falschen Zeitpunkt, das ist ja das Problem, dass man es bei Scalable gewesen, zum falschen Zeitpunkt umschichtet, die genau im Dip wurde ja dann umgeschichtet und dann hat dann die anschließende Erholung der Robo nicht mehr mitgenommen.
00:27:19: Ja, das Problem
00:27:20: ist, ich brauche aber einfach Faktor, zehn, zwanzig, dreißig Assets, damit das richtig operativ fliegt, weil aus diesen Assets wurde laut Abschluss ein Provisionsüberschuss von acht Millionen Euro und ein Jahresfehlbetrag von drei Millionen Euro gezogen.
00:27:33: Ja, es ist ein schwieriger Markt, aber es zeigt, fliegt nicht so richtig.
00:27:41: Liquid geht in eine ähnliche Richtung.
00:27:43: Da gibt es auch Assets an der Management, die auch um einen Fünftel gewachsen sind auf drei Milliarden Euro per Ende, zwei, vierundzwanzig.
00:27:52: Und in der Kerngesellschaft immerhin, dreizehn Millionen Euro Erträge.
00:27:57: Ja, gilt eigentlich dasselbe, dass das, Klar, Milliarden sind Milliarden, hört sich alles ganz gut an.
00:28:03: Aber auch da fehlt im Jahr zwei tausend, vierundzwanzig noch der Beleg in den Abschlüssen, dass man so ein Geschäft so richtig skalieren kann.
00:28:11: Und ich.
00:28:12: Weiß auch nicht, ob man diese Wachstumsraten so von zehn, zwanzig Prozent, wenn ich die fortschreibe, da braucht man eigentlich andere Wachstumsraten, dass das so richtig fliegt.
00:28:21: Ja, und wir müssen natürlich bei den ganzen Vermögen auch noch schauen.
00:28:24: Das hat sich ja von sich aus erhöht wegen der guten Marktperformance.
00:28:30: Man muss eigentlich schauen, was den eigentlich dann Markt bereinigt, die tatsächlich in Zuflöse gewesen.
00:28:38: Ja, das ist interessant, dass die Assets bei beiden so roundabout zwanzig Prozent gestiegen sind.
00:28:42: Gut, die Geschäftsmodelle, Allokationen sind natürlich völlig anders.
00:28:45: Liquid, wissen wir ja, hat ja da ein anderes Geschäftsmodell, das mehr Richtung Private Equity lehnt.
00:28:52: Aber schon interessant, ein Fünftel, grob über den Daumen gepeilt ist das, was ich so mit Aktien natürlich auch im vergangenen Jahr verdienen kann.
00:29:00: Genau, bisschen reduziert um die Dollar-Geschichte.
00:29:04: Gut, wollen wir noch ein Kompliment aussprechen oder ich weiß nicht, ob das ein vergiftetes Lob ist.
00:29:09: zum Schluss.
00:29:10: Wir hatten ja noch den schönen Scoop-Formkollegen, der das ist zwei Vorstandsabgänge bei der OLB gibt.
00:29:16: Man muss ja sagen, zwei weitere Vorstandsabgänge, die Vorstände COO-Eitag Aydin und Rainer Pohlster, der CFO der OLB verlängern ihre in diesem Jahr Auslauf mit Verträge nicht.
00:29:29: Und wenn man dann auch den CO Stefan Bart, der ja schon raus ist, hinzunehmen, muss man sagen, März.
00:29:35: Fünfundzwanzig war die Verkündung der Übernahme.
00:29:38: Closing Q.E.s jetzt durch.
00:29:41: Zwo-tausendsechsendzwanzig.
00:29:43: Und Schub-Schub-Schub.
00:29:44: CEO weg.
00:29:44: Finanzvorstand weg.
00:29:46: COO weg.
00:29:47: Im Laufe des Jahres.
00:29:49: Neue kommen.
00:29:50: Die Aufsichtsratschefin kommt von der Tagobank.
00:29:53: Isabelle Chivalard.
00:29:55: Und ja, neuer OEB-Chef.
00:29:57: Der bisherige Tagobank.
00:29:58: Vizeschiff.
00:29:59: Klingt so ein bisschen nach durchregieren.
00:30:01: Komplettes durchregieren.
00:30:02: Oder wenn ich in dem Tempo den Vorstand aus... Tausche und Dereingreetsche, oder?
00:30:07: A. durchregieren, B. natürlich auch aus meiner Sicht ein Signal, dass vermutlich die OLB als eigenständiges Institut vermutlich in der Tagobank keine Zukunft hat.
00:30:17: Das wird wahrscheinlich dann alles überwickelt in die Tagobank und geht dann überhaupt das Geschäftsbereich auf.
00:30:26: Also von daher ist natürlich auch für diejenigen, die jetzt heute im Vorstand sind, stellt sich natürlich die Frage, was denn deren deren Perspektive.
00:30:34: Kleiner Abteilungsleiter ist es vermutlich nicht.
00:30:37: Und unten Vorstand gibt es ja in der Tagobank.
00:30:41: Also von da ist natürlich da auch das Potenzial überschaubar.
00:30:47: So Haar, das natürlich für die einzelnen Vorstände ist und die ja auch in der Vergangenheit einen sehr, sehr guten Job gemacht haben.
00:30:54: Und die ja auch an der ULB beteiligt waren, wie wir mal recherchiert hatten.
00:30:58: Also die werden mit Sicherheit aus diesem Verkauf ihren Schnitt gemacht haben und zwar auf einen Schlag und nicht schreibchenweise, wie es beim Börsengang der Fall ist.
00:31:06: Genau.
00:31:07: Insofern muss man, glaube ich, um die Herren keine Sorgen machen.
00:31:11: Und gleichzeitig ist es auch so, dass man, man jetzt aus Sicht der Tago drauf schaut, die executen einfach.
00:31:20: Auch wenn das natürlich jetzt mit Abgängen verbunden ist, aber die machen einfach ihren Job.
00:31:26: Und das ist aus meiner Sicht auch nicht schlecht.
00:31:29: Ist das ja hier nicht der MacKinsey-Podcast?
00:31:31: Mauser sagen, die OLB ist ja schon ein extrem schlankes, extrem rendite starkes Institut, das in den letzten sechs Jahren massiv restrukturiert worden ist unter dem Besitz der Finanzinvestoren.
00:31:44: Und ja, also rein von der Zahlen her und der Effizienz, die die an den Tag legen, ist eigentlich einigermaßen schwerforscht.
00:31:51: Vorstellbar, wie da noch Kostensynergien gehoben werden sollen, aber vermutlich insbesondere Zentralbereiche.
00:31:57: Vorstand wird man es wahrscheinlich trotzdem versuchen.
00:32:01: Und auch da bin ich gespannt, wie die Reise weitergeht, weil es heißt immer, wenn sowas läuft, soll dies lieber relativ zügig machen für Kunden, für Mitarbeiter und zu fairen Lösungen kommen.
00:32:10: Anstatt dass sich das wie Kaugummi zieht.
00:32:12: Aber ich glaube, das, was zumindest mal überlegt worden ist, werden da so zwei Marken weiterlaufen.
00:32:17: Gibt es da so ein Holdingdach und guckt mal.
00:32:20: Riecht alles nicht, als ob es in die Richtung geht, sondern eher eine ganz andere Geschichte, sondern, dass da einfach ein Allfinanzkonzern geschmiedet wird und Tago Bank und OLB, da die wesentlichen Bestandteile sind.
00:32:32: Ja, Jochen, dann sage ich dir vielen herzlichen Dank.
00:32:34: Ich glaube, die Themen der Woche haben wir Gut abgedeckt und ich bin schon sehr gespannt auf die Quartalsaison, die zumindest auch für die deutschen Banken kommende Woche so richtig Fahrt aufnimmt.
00:32:45: Ja, das wird sehr, sehr spannend, was da passiert.
00:32:47: Also, schafft die Deutsche Bank ihre Zahlen?
00:32:50: Wie sind die anderen Banken mit ihren Zahlen?
00:32:54: Wir haben gerade eben über eine OLB mit einem tollen Kostinkammerer gesprochen.
00:32:58: Geht es denn bei den anderen Banken auch mal in die Richtung?
00:33:00: Also, ich glaube, da kommen sehr spannende Erkenntnisse in den nächsten Tagen und Wochen.
00:33:06: Ich bin auch sehr gespannt, was im Thema Risiko vor Sorge passiert.
00:33:08: Wir hatten ja auch darüber geschrieben.
00:33:10: Deutsche Glasfaser, Glasfaserindustrie generell hat große, große Schwierigkeiten im Moment und wir wissen, dass da viele Banken hoch engagiert sind in diesem Markt.
00:33:20: Gespannt, ob es dazu, ob das sich das auch bemerkbar macht in der einer oder anderen Quartalszahl.
00:33:26: Ja, schauen wir mal.
00:33:27: Ja, und vielleicht, weil wir gerade mit Sowjetät angefangen haben, hat es vielleicht positive Effekte, Umschichtung von Investoren aus Amerika raus nach Europa rein und sehen wir das vielleicht auch schon in ersten Signalen aus den Bilanzen.
00:33:40: Wir schauen uns das an, wir werden drüber berichten und wir werden im Podcast drüber quatschen.
00:33:43: Jochen, ich sag dir, vielen Dank.
00:33:45: Mach's
00:33:45: gut, tschüss, tschau.
00:33:54: Das war's wieder mit dieser Episode von Finanzzene der Podcast.
00:33:58: Wir sagen danke fürs Zuhören, freuen uns über ihr Feedback unter redaktionetfinanz.de.
00:34:04: Kontaktmöglichkeiten auch über Threema in den Notes zu diesem Podcast.
00:34:09: Vielen Dank.
00:34:12: Redaktion und Host Christian Kirchner.
00:34:14: Coverdesign, Elida Atelier Hamburg.
00:34:18: Musik, Litigy of the Street von Shane Ivers, www.silvermansound.com.