Finanz-Szene - der Podcast

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00:00:10: Finanzszene der Podcast.

00:00:13: Jede Woche zu Themen aus der Banking, Fintech und Payment-Branche.

00:00:22: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Finanzszene der Podcast.

00:00:27: Heute wieder mit meinem Kollegen Bernd Neubacher und mir, Christian Kirchner von Finanzszene, nach zwei Ausblickspodcasts, heute wieder zu aktuellen Themen.

00:00:37: Und zwar Blicken wir zunächst mal in die USA.

00:00:39: Wir glauben, dass sowohl der zehn Prozent Zinsdeckel für Kreditkartenverbindlichkeiten als auch der Zwist zwischen der US-Notenbank und... Der US-Regierung eine näheren Blickwert sind, denn sie haben auch Implikationen für das, was hierzulande läuft.

00:00:54: Insbesondere der Zwist zwischen Notenbank und Regierung.

00:00:57: Dann schauen wir nochmal auf diesen irren Raubzug bei der Sparkasse Gelsenkirchen auf die Schließficher, der rein monetär eine der größten Raubzüge bei Banken überhaupt gewesen ist.

00:01:07: Not natürlich auch nochmal einen Blick.

00:01:09: Dazu noch das Campus-Projekt der Bundesbank, wo die Kosten aus dem Ruder laufen.

00:01:14: Aktionärszahlen, was lernen wir daraus, was sich im vergangenen Jahr verändert hat.

00:01:19: Und noch ein Blick auf Akila Capital bei der Commerzbank.

00:01:22: Da läuft es weiter nicht so rund, wie man sich das bei der Übernahme vorgestellt hat.

00:01:26: In diesem Sinne viel Spaß.

00:01:30: Hallo Bernd, herzlich willkommen zum ersten Wochen-Podcast im neuen Jahr.

00:01:35: Hallo Christian, alles Gute für sechsundzwanzig.

00:01:37: Danke dir auch, du bist gut reingekommen.

00:01:39: Absolut und inhaltliche auch.

00:01:41: Ich meine, man hatte vielleicht so einen ruhigeren Staat erwartet und dann ging es schon ganz gut los.

00:01:46: Also das gilt für geopolitische,

00:01:49: politische Themen genauso wie für Themen aus unserem Umfeld.

00:01:53: Ist echt wahnsinnig was los dafür.

00:01:55: Also früher war das so klassische Sauerglockenzeit erst so.

00:01:58: Wenn die ganz Neujahrsempfänge rum waren, rollte das mit den Quartalszahlen Ende Januar an, kann man dieses Jahr nicht von reden.

00:02:04: Kein Locken auf der Glatze drehen, nein.

00:02:07: Ich würde vorschlagen, wir starten heute mal mit einem Blick über den Atlantik, weil es eigentlich zwei Dinge gab, die nicht nur ich sehr bemerkenswert fand und glaube ich auch einen gewissen Einfluss auf das ganze Umfeld, Banking, Fintech etc.

00:02:19: haben.

00:02:19: Es gab zum einen diese doch... interessante Videobotschaft des Notenbankchefs der USA, Jerome Powell, der sich mehr oder minder eine Attacke der US-Regierung und von Trump erwehren will und sagt, ich bin hier unabhängig, ich stehe in meinem Mandat und lasse mich nicht durch irgendwelche Manöver unter Druck setzen.

00:02:40: Ist ja schon bekannt, dass die US-Regierung da eine ganze Weile Druck macht, auf die Notenbank die Zinsen zu senken.

00:02:44: Und zum anderen, dass Trump wie so häufig über seine Truth-Social-Plattform gesagt hat, wir capen jetzt mal die... Kreditkartenverbindlichkeiten zinsen auf zehn Prozent, fand ich beides interessant.

00:02:56: Hat da mal einen rausgehauen, dass während zehn Prozent werden ja weniger als die Hälfte der Sätze, die die Konsumenten jetzt zahlen.

00:03:03: Genau, man kennt das zwar auch in Deutschland, dass so die Spitzenzinsätze für Teilzahlungen auch so in dem Bereich zwanzig, zwanzig, dreinzwanzig Prozent liegen, aber tatsächlich in den USA liegen sie über alle Kreditkartenschulden hinweg.

00:03:17: diese revolvierenden Kreditkarten schulden bei drei und zwanzig Komma acht Prozent.

00:03:21: Und was schätze wir für?

00:03:23: sind so was die Volumina angeht.

00:03:25: Viel.

00:03:27: Gut hast du richtig mit gelegen mit viel sind umgerechnet tausend einhundert Milliarden Euro.

00:03:32: Bei den U.S.

00:03:33: Verbrauchern die Kreditkarte ja doch in der Regel in der Last Resort ist und man.

00:03:39: Damit ja irgendwie über die Runden kommt.

00:03:41: das zieht man dann eher als als andere klassische Kredite an zu zapfen.

00:03:46: Und dann merkt man ja schon, was das für ein massiver Markt-Eingriff ist, wenn es so durchkommt.

00:03:50: Kann man ja überschlagen statt effektiv vierundzwanzig höchstens zehn bei über tausend Milliarden Euro Volumina.

00:03:56: Da reden wir also flott über über ein Zins- ertragspool von über hundert Milliarden, der da flöten geht in dem Zusammenhang.

00:04:02: Das ist interessant, weil nicht nur die Banken leiden an der Börse, sondern auch die Kartenfirmen, die ja nur die Infrastruktur bereitstellen und nicht die Zinsen kassieren auf die Karten.

00:04:11: Ja, ist richtig.

00:04:12: Es gab reihum auf die zwölf, sieben, acht Prozent Visa, Mastercard, obwohl ja das Zinsthema bei den ausgebenden Banken liegt, aber die sind auch nicht so gut gelaufen, haben auch einen Hit genommen und ich habe einige Analysen dazu gelesen, in der als Folge daraus einen Push für Binau Pay Later interpretiert worden ist.

00:04:30: Da hat sich auch der Klaner, CEO hingestellt und gesagt, also super Push und vermutlich gedacht, mein Profit Pool wird dadurch ein bisschen größer.

00:04:39: gibt ja auch neben Klana noch Affirm, aber die Aktien sind auch nicht ganz so gut gelaufen.

00:04:44: Also das war eine Geschichte.

00:04:46: Ich glaube, der Hintergrund ist, dass alle abdiskontieren mussten in den Aktienkursen, dass es halt nur plötzlich mal eine politische Grätsche geben kann.

00:04:55: Und ja, das ist jetzt nicht unbedingt das Umfeld, in dem ich Frohgemut investiere, in der plötzlich irgendwelche Dekrete formen.

00:05:02: US-Präsident dafür sorgen können, dass sie die Profit-Pools waren.

00:05:05: Ich glaube, das ist für keinen Akteur netto gut letztendlich.

00:05:08: Ja, man weiß nicht, was noch danach kommt.

00:05:10: Und sogar, ich gebe es ja auch in den USA Planung für einen Credit Card Competition Act, wo die Interchange gesenkt werden soll, was ja in der EU schon seit den Fallen der Fall ist.

00:05:21: Zumindest was zweitfies,

00:05:23: zwei, drei, vier Prozent.

00:05:26: Und da muss man dann natürlich die Erratik der Politik von Trump mit einem preisen.

00:05:32: ... der dann auch mal gerne ... ... über seine Social Media Plattform eben die ... ... Zinsen auf die Kreditgartenzahlung halbieren will, ... ... aber vollkommen offen lässt, wie das gehen soll.

00:05:44: Und das Ganze ist natürlich auch noch Teil ... ... einer größeren Kampagne von Wahlgeschenken, ... ... da passt ja auch ein die Ansage, ... ... dass die Hypothekenfinanzierer ... ... Fannie Mae und Freddie Mac ... ... Hypotheken kaufen sollen für ... ... zweihundert Milliarden Dollar, ... ... um halt so die Verbraucher ... ... zumindest temporär zu entlasten, ... ... damit es bei den ... ... Mittenwahlen nicht so schlecht aussieht.

00:06:04: Also um bei den Kreditkarten noch kurz zu bleiben, dann reden wir noch über das Thema US-Notenbank.

00:06:08: Deutschland ist der Markt natürlich viel kleiner.

00:06:10: Reine Kreditkarten schulden laut Bundesbank Daten, sieben Milliarden Euro.

00:06:15: Aber da lässt sich auch richtig gutes Geld verdienen.

00:06:17: Also ein Thema bei uns bei Finanzdienste ist ja auch einige Akteure.

00:06:20: Barclays ist da unterwegs im Geschäft mittlerweile bei der Bavark.

00:06:23: Anseatikbank, aber Advancia.

00:06:25: Advancia nennt sich selbst Marktführer bei revolvierenden Mastercard.

00:06:30: Kreditkarten in Deutschland mit Anteile und was diese ja hier nicht ganz so bekannte Advanced Bank da seit Jahren an Ergebnissen stampft in diesem Kreditkartensegment.

00:06:41: Das ist ja der völlige Wahnsinn.

00:06:42: Siebenundzwanzig Prozent Aufwandsquote und im letzten Quartal, schätze nochmal, Eigenkapital Rendite.

00:06:52: Und die liegt also konstant über vierzig Prozent einermaßen bei denen trotz sechs Prozent Loan loss rate.

00:06:58: also das zeigt was in dem geschäft wenn man weiß wie man es betreibt.

00:07:05: an Erträgen und an Gewinnen letztendlich machbar ist und warum das Geschäft für viele halt auch so interessant ist in dem.

00:07:10: Wenn die Regulierer da mitmachen und das in den USA ist ja nicht viel anders.

00:07:15: Visa hat eine Eigenkapitalrendite um fünfzig Prozent.

00:07:18: Manstand vor zehn Jahren war die noch bei zwanzig und ist mit Mastercard ja auch eine der der höchsten bewerteten Unternehmen im US Finanzienstleistersektor.

00:07:29: Mehr Market Cap als Bank of America oder andere.

00:07:32: Dann lass noch kurz über das Thema Notenbank reden.

00:07:34: Ich halte das ja deshalb für relevant, weil ich glaube, wenn tatsächlich so ein derartiger Druck herrscht auf die US-Notenbank, kann man natürlich sagen, die lässt sich erst recht nicht reinreden und lässt die Zinsen hoch.

00:07:46: Die stehen ja in den USA knapp doppelt so hoch, die Leitzinsen, als es in der Eurozone der Fall ist, ist.

00:07:55: in der Eurozone liegt der Einlagensins bei zwei Prozent.

00:07:59: So, aber natürlich kann jederzeit Paul abgesägt werden und ein Devoterer, Notenbankpräsident oder Notenbankpräsidentin eingesetzt werden, die eher im Sinne von Trump handelt, Zinsen runter, um das alles zu finanzieren.

00:08:12: Und ich glaube letztlich wird es schwieriger für die EZB, die Zinsen mal wieder anzuheben möglicherweise.

00:08:19: Reden wir ja auch darüber, dass das gegen Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres, ein Thema werden könnte.

00:08:23: Weil ansonsten, wenn die Zinsdifferenz nicht groß genug ist, dann macht das den Dollar noch schwächer.

00:08:29: Und der ist ja schon sowieso sehr schwach.

00:08:31: Und ich glaube, ob das dann netto so positiv für uns wäre, wenn es dann eine weitere kräftigere Euroaufwertung gegenüber den Dollar gibt, ist, glaube ich, für eine gechallengte Volkswirtschaft nicht ganz so lecker.

00:08:41: Also ich glaube, was da passiert,

00:08:43: schon

00:08:43: hochrelevant für das, was die EZB macht als nächste Schritte und damit auch für unsere Banken.

00:08:48: Und ich glaube, Zinserhöhungen sind zumindest mal... erschwert in der Eurozone, solange da ein massiver Zwist läsendlich läuft.

00:08:57: Ja, ich finde es auch interessant, weil es ja vor der Präsidentschaftswahl über die Marktakteure hieß, dass die Donald Trump eigentlich ganz agnostisch sehen.

00:09:09: Es sei denn, er würde die Unabhängigkeit der Notenbank antasten und das macht er jetzt massiv.

00:09:16: Ja, ich finde es interessant, dass Jean-Paul sich da so standhaft zeigt.

00:09:21: Also gerade vorher schon versucht ihm da überhote Baukosten anzudichten, vor laufender Kamera, was nicht geklappt hat.

00:09:30: Und er fragt es halt, ob er jetzt noch am Ende, wo er schon auf der Ziehgrade seiner Amtszeit ist, jetzt noch eignicken wird, glaube ich eher nicht.

00:09:38: Also ich denke ja manchmal zurück an die Zeit in der die dicke von allen Greenspans Tasche auf dem Weg zum Zins entscheid die Märkte massiv bewegt hat.

00:09:46: so nach dem Motto gehen die Zinsen rauf oder runter.

00:09:48: Wenn man sich mal überlegt was die Kapitalmärkte mittlerweile an Konflikten schlucken und man trotzdem von Rekord hoch zu Rekord hoch eilt.

00:09:58: Absolut irre.

00:09:59: Und da reden wir jetzt nicht nur von solchen Sachen wie Zwist zwischen US-Notenbank und Regierung.

00:10:04: Ich glaube, das hätte früher schon für zwanzig Prozent Minus gereicht, wenn das nicht in den Griff zu kriegen wäre.

00:10:08: Natürlich auch die ganzen geopolitischen Themen, iranischer Luftraum,

00:10:12: die Riesenkonflikte,

00:10:14: die da in Tehran dieser Beinah-Bürgerkrieg und die ganzen Implikationen, die eine Eskalation dieser Dinge dann Iran hätte und die Hochrechnung, auch wenn die Straße von Hormuz zugeht.

00:10:27: Kapitalmärkte sind nichts gegen Menschenleben da und gegen die ganzen Rahmenbedingungen.

00:10:34: Wie soll ich sagen, die Belastungsfähigkeit ist doch eigentlich schon irre, wie über alles hinweggegangen wird, was da eigentlich so passiert.

00:10:41: Wird

00:10:41: viel ausgeblendet.

00:10:42: Jeder kann ideal

00:10:44: wichtiger scheint als solche großen geopolitischen Themen.

00:10:47: Woa.

00:10:48: Aber gleichzeitig hat der Dachsen-Rekord hoch erreicht, was vermutlich auch daran liegt, dass einzelne Investoren vielleicht schon mal zumindest stärker diversifizieren, ein bisschen weg von den USA, auch wenn sie da nicht den Stecker ziehen.

00:11:01: Absolut spannend.

00:11:02: Lass uns mal über mein ein bisschen traurig, eigentlich traurig, aber doch interessantes Thema der letzten Wochen in Deutschland reden.

00:11:09: Du ahnst, worum es mir geht und wir wissen ja nicht genau, ob wir jetzt über ein Thema reden, das schon zwei Wochen alt ist oder vielleicht drei Wochen oder vier Wochen alt ist.

00:11:18: Du weißt, worum es geht.

00:11:19: Es geben die Spocker so gelben Kirchen.

00:11:21: Genau, um den Tresorraub, wo man ja sagen muss, man weiß, wusst ihr ja... Zwei Wochen danach noch nicht mal genau, wann dieser Bruch eigentlich gelaufen ist.

00:11:32: Über dreitausend Schließwächer.

00:11:34: War es am Weihnachtswochenende.

00:11:37: Am Wochenende drum herum.

00:11:40: Also total krasse Geschichte und muss man sagen, einer der größten Raubüberfälle der Geschichte.

00:11:47: Anfänglich wurde ja da mit der versicherten Summe handiert, dass man gesagt hat, das sind dreißig Millionen, man muss ja nur Alte.

00:11:54: Geschichten, alte Schadensummen aus anderen Schließfachraubzügen der jüngeren Vergangenheit hochrechnen.

00:12:01: Da kommt man ganz schnell zu dem Schluss, dass wir hier mit hoher Wahrscheinlichkeit, das wurde ja mittlerweile auch bestätigt.

00:12:06: ... über hundert Millionen Euro Schadensumme reden, ... ... und wann hat es denn so einen Raubzug mal gegeben?

00:12:11: Ja,

00:12:12: zweihundertfünfziger Mittler sind am Start, ... ... ist jetzt drei Wochen her, ... ... man weiß immer noch nicht so viel ... ... und ist ein absoluter Albtraum für die Verantwortlichen, ... ... weil sie sich die ...

00:12:22: Es ist ein Albtraum für die Leute, ... ... die dachten, die Kohle ist sicher, ... ... wenn sie

00:12:26: in den Bankschließfach

00:12:27: bringen, ... ... aber es ist für alle ein totaler Albtraum.

00:12:30: Ja.

00:12:31: Wirft, glaube ich, noch mal, und es ist ja auch fairerweise der Dritte innerhalb von gut einem Jahr.

00:12:36: Wir hatten in Lübeck einen bei der Deutschen Bank, dreihundertseptig Schließfächer.

00:12:40: War lustigerweise auch kurz vor Weihnachten.

00:12:43: Vielleicht auch gar kein Zufall, dass man die Zeit dann ausgesucht hat.

00:12:46: Und dann hatten wir noch in Norderstädt rund sechshundertfünfzig Schließfächer von der Hamburger Sparkasse im August einundzwanzig.

00:12:53: Bonn gab es noch eine Kleinigkeit, das war aber, glaube ich, eher eine Betrugskiste.

00:12:57: Also ich... Ich glaube, jetzt rollte schon eine kleine Welle durchs Land, dass man sich innerhalb der Banken fragt, sind wir da eigentlich abgesichert?

00:13:05: Wie kann das bei uns passieren?

00:13:07: Und sich natürlich auch die Kunden fragen.

00:13:09: ... bin ich überhaupt sicher mit meinem Geld im Schließfach, ... ... weil eigentlich gilt das ja als ... ... Sicherheit schlechthin, wenn ich die Patte nicht zu Hause habe ... ... oder den Goldfunker oder wie auch immer, ... ... sondern den Schließverkläge.

00:13:20: Ja, wird wahrscheinlich dazu führen, ... ... dass Schließfässer-Fächer deutlich weniger ... ... angeboten werden, ... ... weil man jetzt an dem Beispiel sieht, ... ... welchen Rattenstands das nach sich ziehen kann, ... ... allein die Erklärung der rechtlichen Fragen, ... ... Inventarisierung des Schadens, ... ... also Gold kann man ja noch leichter bewerten ... ... als Schmuck beispielsweise.

00:13:39: Die Frage sind die Sachen, die da geltend gemacht werden, tatsächlich in den Schließfächern gewesen.

00:13:45: Die Frage hat die Bank ihrer Aufklärungspflichten gerne Kunden wahrgenommen.

00:13:49: Versicherungsschutzjahr bis Zehntausend, dreihundert Euro.

00:13:51: Da wird wahrscheinlich kein Kunde darüber hinaus eine Versicherung abgeschlossen haben.

00:13:55: Und dann natürlich davon ausgeht, wenn er seine Sachen zu einer Sprachklasse hat im Schließfach, dann sind die doch da auch bitte sicher.

00:14:01: Also das wird noch ein paar Jahre dauern, glaube ich, bis man da die Schlussstrich drunter ziehen kann.

00:14:06: Wir hatten hier eine größere Analyse letztes Jahr drüber geschrieben, jenseits der Gefahren rund um den Raub, dass das einfach für Banken ein sehr, sehr schwieriges Geschäft ist, weil so richtig dickes Geld verdienen kann man damit eigentlich nicht.

00:14:21: Man kann ja mal hochrechnen, wenn man sagt, hier über gut drei Tausend Schließfächer und ich habe, sagen wir mal, lass mal mal zwei Hundert Euro im Jahr.

00:14:28: Ich glaube, die einfachen, ganz kleinen sind ja günstiger, aber gibt es auch größere, die teurer sind.

00:14:33: Grob überschlägig, wenn man sagt, macht rund zweihundert Euro pro Schließfach und ja, dann landet man ja dabei bei sechshunderttausend Euro Einnahmen.

00:14:41: Aber ich brauche die Räumlichkeiten locker mal hundert Quadratmeter.

00:14:43: Ich brauche die ganze Sicherheit drum herum.

00:14:45: Ich muss selbst die Grundsicherung.

00:14:47: Die muss ich dann aus diesen Beträgen leisten.

00:14:49: und was natürlich noch viel wichtiger ist.

00:14:50: Ich brauche das Personal, das da rumrennt.

00:14:52: Da geht es ja immer um Zugänge, um sonst was und Leute haben Fragen und die Karte klappt nicht oder sonst was.

00:14:59: Das ist ja auch letztendlich personalintensiv.

00:15:01: und Was dazukommt, das haben wir auch letztes Jahr gehört, als wir mal mit Insider gesprochen haben, es wären ja jede Menge Filialen dichtgemacht und dann muss ich ja auch umziehen, ich kann ja schwer eine Filiale dichtmachen, in der Schließfächer gibt und dann muss ich ja ganz so Schließfächer umziehen, hab unter Umständen am neuen Standort nicht genug, habe ich mir sagen lassen und im Kunde natürlich zu sagen, sorry, Ihre Filiale macht dicht und Sie müssen auch Ihr Schließfach umziehen oder wir können Ihnen das nicht mehr anbieten.

00:15:28: ... wahnsinnig schwer für die Kundenbeziehungen.

00:15:30: Nehmen Sie es mal mit nach Hause.

00:15:31: Wir haben keinen Platz mehr.

00:15:33: Die Nachfrage ist ja sehr groß.

00:15:34: Genau.

00:15:34: Schließfach ist das eher Kundenbindungsinstrument ... ... als letztendlich in ein reines Profi-Center.

00:15:40: Ja.

00:15:41: Erschütterungsmelder ist jetzt auch ein Wort, ... ... was ich neu gelernt habe.

00:15:44: Ja.

00:15:45: Um was es ja auch geht.

00:15:46: Denkst du ja

00:15:46: offensichtlich nicht gab, ... ... aber den, wenn man sich informiert sein ... ... auch nicht haben musste, ... ... sondern das eine optionale Geschichte ist.

00:15:52: Ja.

00:15:52: Und alle Erfahrungen nach werden die Sicherheitsvorkehrungen ... ... ja nicht sinken dann, sondern eher steigen.

00:15:57: Und wie immer ... kommt dann natürlich, also die Täter sind hier mit einer wahnsinnigen Professionalität vorgegangen.

00:16:04: Ja, das ist unglaublich.

00:16:05: gegen diese kriminelle Energie, sich kaum zu wappnen, haben wir dann schon wieder gehört aus dem Umfeld von Sparkassen, wobei man auch sagen muss, was das für eine logistische Geschichte sein muss, dass das die bei einem aufgefallen ist, der Lärm oder das ganze Drum und Dran und der Abtransporte oder wie auch immer, das ist ja, muss man über über dreitausend Schließbächer aufbrechen und die Inhalte abtransportieren, also wenn man mal Gold in der Hand hatte, weiß man auch, wie wahnsinnig schwer das Ding ist, selbst so ein Baren irgendwie.

00:16:33: Und trotzdem, niemand hat es bemerkt und man kann es doch gar kaum terminieren, wann es genau passiert ist.

00:16:37: Das ist schwer zu geschauen, weil die Leute, die sich dazu äußern können, die sind auch vielleicht Interesse geleitet in ihren Äußerungen.

00:16:44: Aber ich glaube, das Ding hier, das ist so groß von der Dimension.

00:16:48: Schätzungsweise über hundert Millionen Euro, dass also wirklich so viel ermittlungstechnisch da, glaube ich, reingesteckt wird, dass man eigentlich ein Exempel statuieren, muss, dass das nicht durchgeht.

00:16:58: Weil ansonsten hat man, glaube ich, auch ermittlungsseitlich ein ganz schönes Problem.

00:17:01: Ja.

00:17:02: Geld verdienen kann man natürlich, wenn man sich die Filmrechte sichert.

00:17:05: Absolut.

00:17:06: Der Bruch, das wird mit Sicherheit Gegenstand von ungefähr siebenundzwanzig True Crime-Dokumentationen und Podcasts in den nächsten zehn Jahren werden.

00:17:14: Wobei ich auch sagen muss, was ich interessant fand, letzter Satz vielleicht dazu, auf LinkedIn haben sich ja eine ganze Menge Leute geäußert, irgendwie zu dem Thema auch, die aus der Industrie kamen.

00:17:23: Also einige natürlich wollen so ein bisschen mit schwimmen auf der Welle, berater Sicherheitstechnik mit meinen Hinweisen, wer das nicht passiert.

00:17:30: Aber es haben sich auch, wie ich finde, interessanterweise sehr viele Leute aus der... Abbruch, Bohrer etc.

00:17:36: Branche gemeldet und gesagt, das ist mittlerweile durch solche Teile durchkommen.

00:17:40: Kein Problem, das geht sogar trocken und da gibt es die entsprechenden Maschinen für.

00:17:46: Kann man sich auch denken, technologisch hat man da wahrscheinlich auch einen Quantensprung gemacht, was diese Maschinen angeht.

00:17:51: Und tatsächlich, it all comes down to Tritt, Dritte, Bewegung

00:17:55: etc.,

00:17:56: das hätte vielleicht auffallen müssen in dem Zusammenhang.

00:17:59: Also da darf man sich auf ein technologisches Wetterüsten jetzt freuen in den kommenden ein, zwei Jahren.

00:18:03: War auf jeden Fall ein imposantes Werkzeug, mit dem man dazu gegangen ist, wenn man den Aufnahmen glauben, schenken darf.

00:18:08: Ich glaube, wir klingen fast so, als würden wir uns ein bisschen ergötzen an dem Thema.

00:18:11: Ich meine, wenn ich meine Ersparnisse da drin habe und die futscht sind, das ist schon... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Macht da noch ein Zusatzgeschäft mit, mit den Versicherungsummen, die on top kommen?

00:18:46: Ist natürlich leicht gesagt jetzt wieder, aber interessant.

00:18:50: Ja, wir hatten auch letzte Woche Konstanten, zum Beispiel die Aktionärszahlen.

00:18:54: Da gab es jetzt weder einen Umbruch, sondern mehr eine Fortschreibung des bisherigen Trends.

00:19:00: Neobroker ziehen die Kunden an und die etablierten Banken gucken in die Röhre.

00:19:06: Wir hatten ja eben... Vergangenen Sommer eine große Analyse mal anhand der Bundesbank Depotzahlen gemacht und all das, was wir da vermutet haben, dass das Wachstum fast nur noch im Bereich Direktbanken Neobroker stattfindet, das hat sich eigentlich in diesen Aktionärszahlen bestätigt, um einen groben Überschlag zu machen.

00:19:25: Es gibt zwei Millionen mehr, als im Jahr zwentausend vierundzwanzig, das muss man mal sagen, das wird befragungsbasiert ermittelt, aber dieses Mal Halten wir ja die Zahlen für sehr plausibel.

00:19:36: Also insbesondere Jüngere haben für diesen Zuwachs gesorgt.

00:19:39: Also von den Menschen unter vierzig.

00:19:42: Gab's eins Komma zwei Millionen Netto Zuwachs so und das schreit natürlich alles mal wieder nach Trade Republic.

00:19:48: Und ich glaube, das ist tatsächlich so.

00:19:50: Trade Republic hat ja kommuniziert, dass man im letzten Jahr auch zwei Millionen Kunden gewonnen hat.

00:19:55: Allerdings europaweit.

00:19:57: Aber da kommt schon der größere Teil aus Deutschland.

00:20:00: Zumindest war es auch in der Vergangenheit immer so.

00:20:03: Und es sind doch First-Timer und jüngere Leute in aller Regel.

00:20:05: Und das passt also wunderbar zusammen, dass ich mal behaupte, von den zwei Millionen mehr Aktionärinnen und Aktionären, die das Dai ermittelt hat, würde ich mal schätzen, wenn die Zahl Akkurates mehr als die Hälfte von Trade Republic.

00:20:18: Und wenn man dann auch mal wieder in die Depotzahlen der Bundesbank schaut, die gibt es bis Ende Oktober, dann gibt es bei Großbanken, also Commerzbank Deutsche und HVB.

00:20:29: Sparkassen, Genossenschaftsbanken bei der Anzahl der offenen Depots überhaupt keinen Zuwachs.

00:20:35: Also Zehntausend mehr, fünftausend weniger, so ungefähr sind die Dimensionen diesen Bankengruppen.

00:20:40: In der Gruppe, in der Trade Republic drin steckt Kreditbanken, sonstigen Institute, zwei Komma neun Millionen Zuwachs.

00:20:46: Kommt natürlich noch ein paar andere dazu, aber ich glaube daran sieht man es mal wieder.

00:20:51: Immer wieder erstaunlich, dass dieser Trend so stark läuft, sich weiter verstärkt und dass es keine Anzeichen gibt, dass es mal anders läuft in dem Zusammenhang.

00:21:00: Ja, aber Sparkas reagieren ja jetzt mit einem neuen Angebot im Wertpapier-Geschäft.

00:21:05: Ich bin mal gespannt, was da im Laufe des Jahres kommen wird und welchen Erfolg das haben wird.

00:21:12: Zumal ja... Die Frage ist, wie man da kostenmäßig konkurrieren will, wenn man ein Wertpapier-Dienstleister in der DVP-Bank hat, der der Bayern-RP-Chef Winkemeier nicht konkurrenzfähige Kosten bescheinigt hat und dann eben gewechselt ist, mit der Bayern-RP zu abwesten.

00:21:32: Ja.

00:21:33: Die

00:21:34: Frage ist natürlich, kommt nicht alle schon ein bisschen spät.

00:21:36: Also wenn man jetzt langsam anfängt, Angebote auszurollen.

00:21:39: und sie sagt... So langsam müsste doch auch der letzte schon mal seinen ETF-Sparplan laufen haben.

00:21:44: Es ist übrigens auch so ein Trend, der sich auch wieder ableiten lässt.

00:21:48: Eins Komma sieben der zwei Millionen Zuwächse gehen auf Leute zurück, die Fonds und ETFs haben und nur dreihunderttausend Einzelaktien.

00:21:54: Und da sagt es DAI auch, hauptsächlich sind es ETFs, die den Zuwachs ausmachen.

00:22:00: Ist eigentlich prima, wenn Leute mit ETFs einsteigen, schön diversifiziert in aller Regel.

00:22:06: schreit aber auch danach, als ob du die typischen Sparpläne bei einer Neobank oder Direktbank letztendlich sind.

00:22:11: Genau, und die Frage ist halt, ob die dann nochmal wieder kommen.

00:22:14: zu den Verbundenssituationen.

00:22:15: Der hat

00:22:16: eigentlich noch kein Song.

00:22:17: Wenn ich welche Zielgruppe will, will ich jetzt eigentlich noch aktivieren.

00:22:21: Wenn wir in so einem Superbullenmarkt über die Jahre laufen, also ich glaube, wenn die Stimmung mal wieder dreht, werden diese Zahlen dann in der Regel auch wieder drehen und ein paar Leute den Markt auch verlassen.

00:22:30: Kommt ein bisschen spät, aber jetzt ist höchste Zeit mal mit einem Wettbewerbs.

00:22:34: ... einen vernünftigen Wettbewerb, ... ... Angebote auf die ... ... auf die Marktsituation zu reagieren ... ... und auf diese Zahlen die andere hinlegen.

00:22:43: Ja, noch ein anderes größeres Thema, ... ... wo man fairerweise, glaube ich, sagen muss, ... ... die Kollegen vom Plateaubrief ... ... in der Vergangenheit einige richtig geile ... ... Scoops hingelegt haben, ... ... ist das Campusprojekt der Bundesbank.

00:22:55: Bernd, hol unsere Höhne und höre doch mal ab, ... ... wo es da geht und was du herausgefunden hast ... ... letzte Woche.

00:23:00: Das Campusprojekt der Bundesbank kreist um die Sanierung der Zentrale.

00:23:06: ... ist eigentlich schon zehn Jahre alt.

00:23:10: Also, ... ... Jahrzehnte hat die Bundesbank bekannt gegeben, ... ... dass sie die Zentrale sanieren wird, ... ... dass deswegen die Mitarbeiter ... ... zeitweilig umziehen ... ... und hat einen Architektenwettbewerb ... ... ausgeschrieben.

00:23:23: Ich habe mal nachgeguckt, ... ... es gab zu dreizehnten Terminen ... ... Pressemitteilungen zum Projekt Campus ... ... acht Behandelten die Frage der Architektur, ... ... das Architekturwettbewerbs, ... ... der Ausstellung zum Architekturwettbewerb ... ... und die ... Die letzten beiden behandelten dann die geplanten Kostensenkungen.

00:23:41: Und die Bundesbank hatte sich also lange gezierter Zahlen zu nennen.

00:23:45: Das hat dann der Plattebrief dankenswerterweise gemacht und in Bezug auf ein Gutachten des Bundesrechnungshofs am April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April letztes Jahr halt kurzfristig vom Zaun gebrochen hat.

00:24:08: und das ist ja doch mal viel und das ist dann auch wohl dem Bundesbank Vorstand gedämmert, man muss dazu sagen.

00:24:16: Ach, im Nagell, als Bundesbankpräsident trifft er jetzt erstmal nicht die Schuld oder Verantwortung.

00:24:21: Das ist ja unter Ergide von Jens Weidmann aus dem Ruder gelaufen, muss man sagen.

00:24:25: Und seitdem versucht die Bundesbank die Kosten runter zu prügeln.

00:24:28: Und jetzt haben wir halt gemeldet, dass man da jetzt bei unter zwei Milliarden deutlich unter zwei Milliarden liegt und noch weiter kürzen will.

00:24:37: Und darüber hinaus ist offen, ob das Projekt überhaupt noch so kommt.

00:24:41: Da wird bald eine Entscheidung im Bundesbankvorstand stehen.

00:24:44: Und das heißt... Dann wäre man bei dem Stand, dass man sich zehn Jahre im Kreis gedrehen hat.

00:24:49: Ja.

00:24:50: Letztlich.

00:24:51: Ich kann mal kurz nochmal aus dem Bundesbank gut achten.

00:24:53: Das ist auch im Netz mittlerweile abrufbar.

00:24:55: Würde ich gerne mal nochmal kurze Zitat bringen.

00:24:59: Da stand drin, obwohl seit mehreren Jahren, also nur als Beispiel, obwohl seit mehreren Jahren Geschäftsprozesse, Prozesse verstärkt digitalisiert ablaufen, hat die Bundesbank für die Bedarfsplanung aus dem Jahr zwanzig zwanzig Raumgrößen vorgegeben, die sie bereits im Haupthaus aus den siebziger Jahren umgesetzt hat und die über den bis dahin gelten in Höchstflächen Vorgaben der Bundesministerien.

00:25:16: entliegen.

00:25:17: Hätte die Bundesbank die Höchst welchen Vorgaben beachtet, hätte sie mindestens fünftausend vierhundert Quadratmeter einsparen können.

00:25:23: Das entspricht fast eins Komma sieben Milliarden Euro Investitions- und Lebenszügungskosten.

00:25:29: Da hat man offensichtlich im großzügigen Pinsel gemalt und ist eine peinliche Angelegenheit finde ich.

00:25:38: Weil sich sowas über Jahre zieht, ändern sich ja die Anforderungen halt auch Permanente.

00:25:41: Das kennt man ja aus solchen Projekten, was allein seit Beginn der Geschichte in Sachen Homeoffice, Arbeitsflächen generell passiert, das Ansprüche, die man heute hat, auch IT, Ausstattung, Leitung etc.

00:25:52: Das hat

00:25:53: der

00:25:53: Bundesrechnungshof auch bemängelt, dass die Bundesbank das nicht berücksichtigt hat in ihrem Planung, lange, wenn der Trend zu Homeoffice und dann eben ein reduzierter Flächenbedarf.

00:26:02: Es ist natürlich löblich, dass man jetzt auch weniger als die Hälfte kommt von den ursprünglichen Kosten.

00:26:06: Man muss aber dazu sagen, das war zuletzt, also jetzt der letzte Stand von unter zwei Milliarden sind immer noch pro Arbeitsplatz, siebenhunderttausend Euro.

00:26:14: Ich meine, da kann man auch jedem beschäftigen Eigentum so einem kaufen, wenn es nicht gerade eine Innenstadt sein soll.

00:26:20: Also die Dimensionen sind schon erstaunlich, was da so alles geht oder gegangen ist.

00:26:27: So sieht es aus mit dem Campusprojekt der Bundesbank, was vielleicht dann gar nicht kommen wird oder wenn dann nur in stark abgespeckter Form.

00:26:35: Stichwort Projekte, die nicht ganz wie geplant laufen, hatten wir auch eine interessante Fundstelle bei der Commerzbank, bei der es ja ansonsten recht rund läuft, aber wo die Offensive im Ascentmanagement doch ein wenig ins Stocken geraten ist, wie wir auch analysiert haben und wo wir jetzt in Sachen der Anfang zwei tausend vierundzwanzig erworbenen akiler capital für zwei hundert millionen euro.

00:26:58: Ganz

00:26:58: ganz interessante fünschter während erzählte.

00:27:00: Ja, also da hatte ich schon ausgegraben, dass da eine Abschreibung stattfand im Sommer.

00:27:08: Die keiner so richtig bemerkt hat.

00:27:09: Genau.

00:27:09: Und so müssen wir ein Drittel des Kaufpreises kurz abschreiben.

00:27:11: Ein Drittel

00:27:12: des Kaufpreises von zwei hundert millionen.

00:27:13: Wir auch nicht.

00:27:15: Das war der Stand von september, glaube ich.

00:27:17: Und jetzt erschien halt der Geschäftsabschluss der akiler capital und da konnte man.

00:27:22: lesen, dass Anfang fünfundzwanzig doch einige Großinvestoren die Rückabrieranteile angekündigt haben.

00:27:29: und es betrifft halt zwei Infrastrukturfonds, die offensichtlich nicht so richtig aus dem Quark kommen und zusammen in Fünftel der Assets an der Management der Tochter ausmachen.

00:27:39: Und das hat halt Einschneidekonsequenzen auf Seiten von Akila.

00:27:43: Man hat dann Konferenzen mit allen Investoren anberauen.

00:27:46: Man hat den Risikotrag-Fähigkeitspuffer erhöht und erst mal die Auswirkungen auf die Vermögenslage durchgerechnet.

00:27:52: Und das klang alles nicht gut.

00:27:54: Da musste noch zwanzig Millionen in die Kapitalrücklage buttern.

00:27:57: Das auch.

00:27:58: Die

00:27:58: Verfügbarkeit von liquiden Mitteln sicherzustellen und die Anforderung einreguliert.

00:28:02: ... Bündnisliquidität jederzeit sicherzustellen.

00:28:05: Das hört sich nicht alles so gut an, ... ... wobei der Commerzbank natürlich nur ... ... drei Viertel gemässig aus Antal ... ... eingezahlt hat von diesen ... ... zwanzig Millionen ... ... und die Bank ... ... Sachthalt-Umfeld habe sich seitdem ... ... nicht gebessert.

00:28:18: für diese ... ... Infrastruktur, nachhaltig ... ... nachhaltigen Force, die in ... ... Infrastruktur ... ... über Private-Date investieren.

00:28:26: Und das ist die eine Seite, ... ... die andere.

00:28:28: in Zukunft finde ich, ... ... dass ja die gesamte Essenmünsche ... Offensive der Commerzbank da ziemlich in Asche liegt.

00:28:35: Also wir hatten jetzt Alkwila Capital thematisiert, aber dann gab es ja noch Nix of Capital, die Beteiligung, aus der man sich zurückgezogen hat.

00:28:44: Und ein paar

00:28:45: Schiffs noch personell.

00:28:46: Leute, das ist doch Commerzreal rübergegangen.

00:28:48: Genau,

00:28:49: strukturell auch.

00:28:50: Es gab einen Kompetenzcenter, der ist mittlerweile aufgelöst.

00:28:54: Das ist nicht so gut gelaufen, wie man es geplant hat.

00:28:58: Kannst du dir aber natürlich alles leisten, wenn es zinsseitig so läuft und der Aktionkurs so läuft, also kann man sagen, gut, wenn es in dem Bereich ist nicht ganz so, man hat es vielleicht mal versucht.

00:29:08: Ist natürlich immer mal abwarten, das ist ja ein Geschäft, das braucht ja zwei, drei Jahre, bis dann richtig mal ins Rollen kommt.

00:29:14: Aber leisten kann man sich das auch jeden Fall.

00:29:15: Auch wenn es natürlich unangenehm

00:29:16: ist.

00:29:17: Vor allem wenn es eh keiner merkt.

00:29:21: Der Zwischenbericht war vom sechsten August, glaube ich.

00:29:24: Und wochenlang war diese Abschreibung halt eigentlich öffentlich, aber nicht im Publikum.

00:29:29: Kommt ja auch demnächst dann wieder Zahlen von der Kommerzbank, die Bilanzsaison geht los.

00:29:33: Ja, der

00:29:33: Februar, vielleicht erfahren wir mehr.

00:29:34: Genau,

00:29:35: Deutsche Bank liegt schon zwei Wochen vorher los.

00:29:39: Wird ja, glaube ich, eine relativ langweilige Veranstaltung, weil alle gut auf Kurs sind, auch laut Analystenpognosen.

00:29:44: Auch die Deutsche Bank soll ihr Eigenkapitalziel erreichen.

00:29:48: Man kann fast fürchten, dass es so einen kleinen Non-Event gibt.

00:29:51: Ja, das ist zumindest das, wie die Bank den Markt vorbereitet hat.

00:29:55: Wir

00:29:55: rätseln ja immer, warum die Aktienkurse so super laufen.

00:29:58: Der Commerzbank hat sich auch wieder bei der Sechsen-Reiß-Ein-Gependel-Deutsche-Bank-Drehen-Reiß-Sicht nach so einem Zwischentief mal vor zwei, drei Monaten.

00:30:05: Und ich habe jetzt was Interessantes in diversen Analystenstudien gelesen.

00:30:08: Die UBS schrieb da auch kürzlich drüber, dass einfach der Finanzsektor als ein möglicher, großer, wenn nicht der größte KI-Profiteur angesehen wird.

00:30:18: Und dass man sich sagt, also bevor ich in der KI-Bubble, bei tech oder möglichen KI-Bubble, muss man dazu sagen, bei Tech-Aktienversuche mitzustinken, wo es um zwanzig, dreißigfache Umsatzbewertung geht.

00:30:29: Warum nicht in Akteure investieren?

00:30:31: die selbst davon profitieren, was man für Produktivitätsfortschritte unter Umständen von KI und mit Chatbots und dem ganzen Drum und Dran hat.

00:30:39: Und da hat man sich ja dann die Bankenbranche ausgeschaut, Investorenseitig.

00:30:42: Und da gibt es ja auch schon Akteure, die Bank of America, scheint da führen zu sein, nach allem, was ich lese mit ihrem Chatbot Erika, der überall zum Einsatz kommt.

00:30:51: Also intern, Mitarbeiter, Klein-Facing, Mitarbeiter-Facing.

00:30:55: Und ich lasse dann jetzt aber bei der UBS, dass das relativ spannend wird.

00:30:59: Weil Analysten Investoren jetzt von Banken schon ganz klare Hinweise verlangen.

00:31:04: Wie genau setzt ihr das ein?

00:31:05: Was investiert ihr da in diesem Bereich?

00:31:07: Und welche Fortschritte habt ihr davon?

00:31:09: Und das könnte ein mögliches Motiv jetzt bei den... Quartalszahlen wären, dass Banken vielleicht jenseits von PR geblubber, auch übrigens KI kommt bei uns auch zum Einsatz und wird auch eine Menge investiert, das ein wenig konkretisieren.

00:31:20: Aber plausibel ist das ja, wenn ich einen personalintensiven Bereich habe, im Banking je mehr ich da abzwacken kann und serviceseitig über Chatbots abwickeln kann oder Dinge automatisieren kann ohne menschlichen Eingriff.

00:31:32: Insbesondere so in diesem nicht kritischen Bereich, also alles was so um Verwaltung, was weiß ich, Kartenausgabe, Kartensperre, was weiß ich zu tun hat, umso besser ja eigentlich.

00:31:41: Kommerzbank hat ein Albathar im Retail-Geschäft, sonst hat man jetzt noch nicht so viel klare Ansage gehört.

00:31:47: Ich sehe auch nicht viel als Kunde.

00:31:49: Man schaut mal dahin, bis jetzt scheint es eher ein Hintergrund-Thema zu sein.

00:31:52: Geht wahrscheinlich eher dann auch um Synergien im Backoffice.

00:31:58: Die US-Hagen haben natürlich tiefere Taschen, um da zu investieren.

00:32:01: Europäischen Banken haben noch eine andere Regulierung.

00:32:04: Es gab ja den AI-Act jetzt auf EU-Ebene.

00:32:08: Muss man mal schauen.

00:32:09: Zum

00:32:09: Abschluss muss ich dir die Frage mal an Erstellen, die mich sehr umtreibt.

00:32:13: Bist du denn bei der Edelmetall-Rally dabei als Investor Gold, Silber, die durch die Decke gehen?

00:32:19: Nein, bin ich nicht, weil ich nicht einsehe, was zu investieren, was eigentlich erst mal keinen Ertrag bringt, zumindest keine Zinsen.

00:32:25: Das bringt aber ganz gut Ertrag.

00:32:30: Bewertungsgewinne schon, aber dann kann ich mich darauf zurückziehen auf die Position, dass jetzt auch zu spät ist, einzusteigen.

00:32:37: Wie sieht's bei dir aus?

00:32:38: Ich bin immerhin symbolisch dabei, sag ich mal.

00:32:41: Ich bin ja großer Fan von Diversifizierung und das führt dann zwar dazu, dass man das Gefühl hat, wenn irgendwo was passiert, ist man immer dabei, aber wenn irgendwo mal was hochgeht, ist man zumindest mit einem ganz kleinen bisschen dabei und kann sich da auch drüber freuen.

00:32:55: und so ist es dann glaube ich jetzt im Moment auch insbesondere im Silberbereich.

00:33:00: Aber leider nicht in einem Umfang, der dafür sorgt, dass ich hier diesen Podcast nicht mehr aufnehmen muss nächste Woche.

00:33:06: Ganz alte Schule also.

00:33:07: Erinnert mich an die klassischen Beraterratschlag-Einstufung zur Depot-Beimischung geeignet, weil da wäscht man dann schnell, kann man sich gut die Hände in den Unschuld waschen, weil man sagt, ich habe es ausgrund der Diversifikationen empfohlen, aber es war natürlich keine richtige Empfehlung.

00:33:23: Ja,

00:33:23: zur Depot-Beimischung geeignet, das sind dann immer die gleichen Floskeln auch im Edelmetall umfällt.

00:33:28: Ja, es gibt dann wieder die... Lieverschwierigkeiten.

00:33:30: Kaum gehen die Kurse mal durch die Decke, bringen natürlich merkwürdigerweise, wie wenn im Friseurfrags baue ich eine Haarschnitt, die Händler, oh, also jetzt wird es schwierig.

00:33:37: Es gibt ja schon echte Lieverschwierigkeiten bei bestimmten Münzen und Barren, kaum noch zu kriegen, liebe Leute.

00:33:42: Die Hochzeit-Saison in Indien.

00:33:44: Ja, die Hochzeit, genau, wichtig.

00:33:45: Die sorgt dann auch immer

00:33:47: für Nachfrage,

00:33:48: Schub.

00:33:50: Das Blöde ist immer so ein Kram, die ganze Zeit hört und man geht dann hier in Frankfurt morgens auf den Weg ins Büro, latsche ich auch tatsächlich an zwei physischen Händlern vorbei.

00:33:59: Und wenn man da schon vorladen in der Öffnung morgens drei, vier Leute, das sind ja meistens Männer, meistens ältere Männer.

00:34:03: Warum noch immer immer ältere Männer?

00:34:05: Davor stehen sie, genau.

00:34:07: Da denkt man sich, wollen sie nicht über sie lustig machen.

00:34:10: Interessant scheint ja, was dran zu sein an diesem kurzfristigen Boom.

00:34:14: Aber wir wissen ja jetzt auch, aufpassen mit der Lagerung von den Edelmetallen.

00:34:17: Ja, muss man gucken, ob man es zur Spargase bringen will.

00:34:19: nicht und wenn ja vielleicht den Versicherungsschutz nochmal ellen.

00:34:24: Versichern und dokumentieren.

00:34:27: Unbedingt.

00:34:27: Wie immer.

00:34:28: Wenn was passiert, lernt man daraus, was man hätte machen müssen.

00:34:32: Versicherungssummen, Dokumentation der Inhalte ist immer blöd, dass was passieren muss, dass man mal dafür sensibilisiert wird.

00:34:37: Ja,

00:34:37: das ist der Job der Journalisten, das hinterher vorher gerüst zu

00:34:40: haben.

00:34:41: Aber bevor wir jetzt zu nutzwertig werden, hören wir lieber auf und sagen Tschüss für diese Woche.

00:34:46: Tschüss.

00:34:46: Ciao.

00:34:57: Ja, das war's wieder mit dieser Episode von Finanzzene der Podcast.

00:35:01: Wir sagen danke fürs Zuhören, freuen uns über Ihr Feedback unter redaktion atfinanz-zene.de.

00:35:07: Kontaktmöglichkeiten auch über Threema in den Notes zu diesem Podcast.

00:35:11: Vielen Dank!

Über diesen Podcast

Jeden Montag begrüßen wir bei Finanz-Szene.de einen Gast aus der Banken- und Fintech-Branche, um ein aktuelles Thema zu vertiefen. Die Hosts sind Christian Kirchner und Heinz-Roger Dohms, Betreiber des erfolgreichen Branchen-Newsletters Finanz-Szene.de.

von und mit Christian Kirchner, Heinz-Roger Dohms

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